Seattle Skyline

Unterwegs in Seattle und Alaska

Unterwegs in Seattle und Alaska

von Alina Jensen

Meine Reise begann in der lebendigen Metropole Seattle, einer Stadt voller Kontraste. Besonders beeindruckten mich die Space Needle mit ihrem weiten Blick über Stadt und Berge sowie der quirlige Pike Place Market, der das Herz der Stadt widerspiegelt. Nur wenige Kilometer entfernt bot das ruhige Umland am Lake Washington mit seinen grünen Wäldern und stillen Ufern eine wohltuende Auszeit.
Ein weiteres Highlight war die Alaska-Kreuzfahrt: Gewaltige Gletscher, tiefblaue Fjorde und schneebedeckte Berge schufen eine fast surreale Naturkulisse. Diese abgelegenen Orte komfortabel vom Schiff aus zu erleben, machte den Wechsel zwischen urbanem Leben und unberührter Wildnis zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Meine Highlights:

Seattle Space Needle – Glacier Bay Nationalpark – Herring Cove Trail in Sitka – Walbeobachtungen

Alina Jensen

Meine Tipps für Seattle und Alaska

Kajaken in Ketchikan
Mein Ausflugstipp:
Kajaken in Ketchikan

Bei diesem Ausflug erleben Sie die beeindruckende Natur und Tierwelt rund um die Tatoosh Islands aus nächster Nähe. Zunächst geht es mit dem Zodiac hinaus auf das offene Wasser (halten Sie dabei die Augen nach Walen offen). Nach einer kurzen Einweisung steigen Sie in Ihr Kajak und paddeln los, um die malerische Küstenlandschaft und die versteckten Buchten zu erkunden. Halten Sie Ausschau nach Weißkopfseeadler am Himmel oder farbenprächtige Seesterne im Wasser.

Hoteltipp
Mein Hoteltipp:
The Lodge at St. Edward Park

The Lodge at St. Edward State Park ist ein liebevoll restauriertes, denkmalgeschütztes Hotel, das ruhig inmitten eines üppigen, 326 Hektar großen Waldes liegt – nur einen kurzen Spaziergang vom malerischen Ufer des Lake Washington entfernt. Gäste genießen stilvoll eingerichtete Zimmer, exzellenten Service und kulinarische Highlights im hauseigenen Restaurant. Wer Entspannung sucht, findet sie im einladenden Spa.

Essenstipp
Mein Restauranttipp:
Communion Restaurant & Bar

Das Communion Restaurant & Bar in Seattles historischem Central District ist weit mehr als nur ein Ort zum Essen – es ist eine kulinarische Hommage an Gemeinschaft, Kultur und die Wurzeln des Viertels. Unter der Leitung von Chefköchin Kristi Brown und ihrem Sohn Dre’ Neufville verbindet das Restaurant klassische Soul-Food-Traditionen mit modernen, kreativen Einflüssen zu einer Küche, die sie selbst „Seattle Soul“ nennen.


Reiseverlauf

Anreise

Meine Reise begann morgens am Hamburger Flughafen. Nachdem ich mein Gepäck abgegeben habe, bin ich ganz unkompliziert – dank Slot & Fly – durch die Sicherheitskontrolle gegangen. Nach einer kurzen Wartezeit ging es auch schon von Hamburg nach Frankfurt. In Frankfurt habe ich gemütlich gefrühstückt und mir noch etwas die Beine vor dem langen Flug vertreten. Kurz vor Abflug habe ich dann auch meine Reisegruppe kennengelernt. Gemeinsam sind wir in der Premium Economy Class der Condor dann nach Seattle geflogen. Mit über 10 Stunden eine recht lange Flugzeit, die sich aber durch den Komfort der Premium Economy Class gut aushalten ließ. Nach einem Power Nap sind wir dann endlich in Seattle gelandet! Die Einreise verlief schnell und unkompliziert. Am ersten Tag sind wir aber nicht in Seattle geblieben. Als Erstes ging es ins Umland an den Lake Washington, um auch einen Eindruck von der ländlichen Umgebung zu bekommen. Einen Moment hatte ich Zeit mein Zimmer in der Lodge am St. Edwards Park zu beziehen und danach machten wir uns auch schon auf den Weg zum Lake Washington.

„Auf einer Bootstour, mit Wein Tasting und einem Snack Board ließ sich wunderbar die Aussicht über das Bergpanorama genießen und der Sonnenuntergang war ebenfalls traumhaft.“

Danach ließen wir den Abend bei einem leckeren Abendessen im Restaurant „Bottle und Bull“ ausklingen. Statt und müde bin ich danach auch nur noch ins Bett gefallen.

Essen der Premium Economy
Essen der Premium Economy
Hallo Seattle
Hallo Seattle
Gepäckaufgabe am Hamburger Flughafen
Gepäckaufgabe am Hamburger Flughafen
Auf zum Gate
Auf zum Gate
Goodies in der Premium Economy
Goodies in der Premium Economy
Winetasting auf dem Lake Washington
Winetasting auf dem Lake Washington
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Woodinville & Seattle

Ausgeschlafen, gut gelaunt und mit einem leckeren Frühstück sind wir gut in den Tag gestartet und haben uns die Lodge at St Edward State Park noch etwas genauer angesehen, ein wirklich traumhaftes Gelände. Nach dem Check-Out und einer kurzen Fahrt haben wir uns auch noch die Willows Lodge angesehen. Eine sehr gemütliche Unterkunft – alle Zimmer haben sogar einen Kamin und das Hotel hat tolle Restaurants. Anschließend haben wir uns noch das Chateau Ste Michelle, eine recht bekannte Weinkellerei, angesehen und haben natürlich auch den Wein probiert.

„Das Anwesen lädt sehr zum Verweilen ein und im Sommer werden sogar des öfteren Konzerte veranstaltet.“

Gegen Mittag ging es für uns weiter, dieses Mal nach Seattle. Unser Seattle Abenteuer beginnt aber nicht mit den typischen Highlights, sondern mit der kulturellen Seite Seattle. Als Erstes haben wir das Wing Luke Museum besucht. Dieses Museum beschäftigt sich mit der Kultur, Kunst und Geschichte der asiatisch-amerikanischen, hawaiianischen und pazifischen Inselbewohnern. Nach einer kurzen Erkundungstour durch das Museum wurde es Zeit für das Mittagessen. Dazu haben wir eine Food Tour durch Seattles Chinatown unternommen und dabei vier ganz unterschiedliche asiatische Restaurant kennengelernt. Nach der Food Tour sind wir noch etwas durch Chinatown geschlendert und anschließend mit der Bahn zu unserem Hotel „The Westin“ gefahren. Hier hatten wir einen Moment Zeit die Zimmer zu beziehen und vor allem die Aussicht über die Stadt und den Pudget Sound zu genießen. Am späten Nachmittag haben wir uns auf den Weg gemacht, Africatown / Central District zu erkunden. Der Central District hat eine kulturelle Bedeutung für Seattle – lokale Initiativen, Kunstprojekte und historische Stätten, die an die Geschichte der afroamerikanischen Bevölkerung erinnern, aber auch heute noch für ein Gemeinschaftsgefühl sorgen. Passend dazu waren wir heute Abend auch im Restaurant Communion essen. Ein abwechslungsreicher und ereignisreicher Tag geht damit zu Ende.

Gute Nacht Seattle
Gute Nacht Seattle
Chateau Ste Michelle
Chateau Ste Michelle
Wing Luke Museum
Wing Luke Museum
Food Tour durch Chinatown
Food Tour durch Chinatown
Seattles Chinatown
Seattles Chinatown
Kunstgallerie im Central District
Kunstgallerie im Central District
Central District
Central District
Abendessen im Communion Restaurant
Abendessen im Communion Restaurant

Seattle & Ausschiffung

Heute Morgen begrüßt uns Seattle mit strahlendem Sonnenschein! Nach dem Frühstück ging es auch direkt auf Erkundungstour, der erste Stopp: Pike Place Market! Der Pike Place Market ist einer der ältesten durchgehend betriebenen Märkte der USA und ein lebendiges Zentrum für frische Lebensmittel, Handwerk und Straßenkunst. Mit seiner ikonischen Markthalle, fliegenden Fischen und Blick auf die Elliott Bay ist er ein beliebter und authentischer Ort in Seattle. Wenn man die Treppe beim Pike Place Market Schild heruntergeht, kommt man auch direkt zur nächsten Attraktion, und zwar die zweit-unhygienischste Attraktion der Welt: die Gum Wall. Eine ganze Straße, auf deren Wänden tausende von Kaugummis kleben. Nachdem wir noch eine Weile über den Markt geschlendert sind, sind wir runter zur neugestalteten Waterfront gegangen und zum Ferries Wheel spaziert. Ein toller Weg, um die Aussicht über das Wasser und die Fähren zu genießen. Natürlich sind wir auch noch eine Runde mit dem Riesenrad gefahren. Danach wurden wir auch schon eingesammelt, denn so langsam geht es für uns Richtung Pier 91, dem Kreuzfahrtterminal.

„Allerdings haben wir noch einen letzten kleinen Zwischenstopp im Kerry Park gemacht, der Park mit der wohl schönsten Aussicht auf die Skyline von Seattle!“

Danach ging es aber nun wirklich zum Kreuzfahrtterminal! Beim Aussteigen haben wir unsere Koffer direkt abgegeben, um den Check-In so einfach wie möglich und ohne Gepäck zu absolvieren. Wir sind unkompliziert durch die Sicherheitskontrolle und die Passkontrolle gegangen und waren dann in kürzester Zeit schon auf dem Schiff. Dann habe ich erstmal meine Kabine gesucht und auch schnell gefunden. Die Kabine, mein Zuhause für die nächste Woche, ist sehr geräumig und mit einem Balkon ausgestattet. Der Kabinen Stewart hat mich auch direkt begrüßt und sich vorgestellt. Anschließend gab es erstmal was zum Mittagessen und dann sind wir auf das Außendeck für das Sail Away gegangen. Mit guter Musik, einem leckeren Getränk hat sich die Skyline von Seattle nach und nach verkleinert. Da wird nun erstmal eine Weile auf See sein werden, ist reichlich Zeit in Ruhe das Schiff zu erkunden und bei dem schönen Sonnenschein haben wir direkt den Poolbereich getestet. Am Abend haben wir uns zum Essen im a la carte Restaurant getroffen und uns über unsere Eindrücke des Tages ausgetauscht und somit den Tag ausklingen lassen.

Pike Place Market
Pike Place Market
Markthalle von innen
Markthalle von innen
Gum Wall
Gum Wall
Ferries Wheel
Ferries Wheel
Ausblick vom Kerry Park
Ausblick vom Kerry Park
Die Eurodam
Die Eurodam
Meine Kabine
Meine Kabine
Sail Away
Sail Away

Erster Seetag & Juneau

Der erste Seetag begann etwas stürmisch, denn die See heute Morgen ist etwas rauer. Dennoch haben wir den Tag mit einem gemütlichen Frühstück gestartet und haben anschließend eine Führung über das Schiff und alle Bereiche bekommen (gestern haben wir es noch nicht geschafft alles zu erkunden). Durch die unterschiedlichen Bars / Cafés und Restaurants kommt hier wirklich jeder auf seine Kosten. Auch toll: Im Crows Nest stehen sogar Puzzle und Spiele zum Zeitvertreib zur Verfügung. Anschließend haben wir auch einen Blick hinter die Kulissen werfen dürfen und uns die Küchen mal genauer ansehen können. Sehr beeindruckend, was da alles so hinter hängt. Danach haben wir uns einen entspannten Nachmittag mit einem Royal Dutch Tea gemacht, bevor wir den Tag wieder bei einem gemütlichen Abendessen ausgeklungen haben. Nach einer ruhigen Nacht waren morgens bereits die ersten Landschaftszüge sichtbar.

„Von meinem Balkon aus habe ich den schönen Sonnenaufgang beobachtet.“

Da es noch ein Moment dauert, bis wir unseren ersten Hafen erreichen, hatten wir noch genug Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Nach dem Frühstück haben wir noch etwas Zeit im Crow’s Nest verbracht und dort habe ich dann meinen ersten Wal gesichtet! Das war ein sehr besonderer Moment. Dann endlich war es so weit, das Schiff wurde freigegeben und wir haben zum ersten Mal Fuß auf Alaska Boden gesetzt. Die Promenade ist gesäumt von zahlreichen Totempfählen, dort sind wir entlang geschlendert bis zu einer Bushaltestelle. Denn unser Plan ist es mit dem Bus von Juneau bis zum Mendenhall Glacier zu fahren. Nach einer Fahrt von ca. 40 Minuten in der wir gleichzeitig einen Blick auf das einheimische Leben werfen konnten, sind wir ausgestiegen und den letzten Rest (ca. 15 Minuten) sind wir zu Fuß zum Visitor Center gelaufen. Die Natur war bereits eindrucksvoll und an der ein oder anderen Stelle konnten wir bereits einen kleinen Blick auf den Gletscher werfen. Angekommen am Visitor Center haben wir natürlich erst den Gletscher bestaunt und haben uns dann auf den Weg zu den Nugget Falls gemacht. Der kurze Weg durch den Wald war von der Natur traumhaft, allerdings war der kurze Weg sehr beliebt und daher auch recht voll.

„Die Nugget Falls sind ein rauschender Wasserfall, umgeben von der schönen Natur Alaskas.“

Auf dem Rückweg haben wir noch bei einem Aussichtspunkt angehalten, von dem aus man die Nugget Falls und den Mendenhall Glacier zusammen sehen konnte. Zum Abschluss wollten wir noch zu einer Lachstreppe, allerdings war der Weg an dem Tag abgesperrt. Dennoch wurden wir nicht enttäuscht, denn zum einem hat die Natur in den unterschiedlichsten Grüntönen gestrahlt und wir haben einen Weißkopfseeadler und ein Jungtier beobachten können und auch zwei Hirsche, die gerade am Kämpfen waren. Alles in allem ein sehr gelungener Ausflug. Da wir mittlerweile durchnässt und kalt waren haben wir uns entschlossen ein Taxi zurückzunehmen, anstatt nochmal mit dem Bus zu fahren. So waren wir etwas schneller zurück in Juneau. Ich habe mich dann noch dazu entschlossen, einen Blick in den Red Dog Saloon zu werfen und außerdem noch durch die Läden zu schlendern. Danach ging es zurück aufs Schiff und eine Pause war angesagt. Abends haben wir uns dann alle wieder zum Abendessen getroffen und haben uns über unsere Erlebnisse ausgetauscht.

Ausblick vom Deck genießen
Ausblick vom Deck genießen
Nugget Falls
Nugget Falls
Führung hinter die Kulissen
Führung hinter die Kulissen
Royal Dutch Tea
Royal Dutch Tea
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Hallo Juneau
Hallo Juneau
Mendenhall Glacier
Mendenhall Glacier
strahlend grüne Natur
strahlend grüne Natur

Glacier Bay Nationalpark & Icy Strait Point

Heute Morgen sind wir bereits im Glacier Bay Nationalpark aufgewacht. Das Schiff ist besonders langsam gefahren, damit alle genug Zeit haben die Landschaft zu bestaunen und die mystische Ruhe nicht zu stören. Natürlich habe ich den Ausblick von meinem Balkon aus wieder genossen, die Atmosphäre ist wirklich kaum zu beschreiben. Nach dem Frühstück haben wir uns dick eingepackt und sind nach draußen gegangen, um ja nichts von dieser einmaligen Landschaft zu verpassen.

„Die Berglandschaft, die Wasserfälle, die schneebedeckten Bergspitzen, das eisblaue Wasser, die Eisschollen und diese mystische Ruhe, wirklich ganz besonders.“

Dann sind wir endlich an unserem Ziel, dem Johns Hopkins Glacier angekommen. Wir hatten Glück, denn von der Tiede und vom Wellengang her war alles so, dass wir sehr nach an den Gletscher heranfahren konnten. Eine ganze Zeit lang standen wir einfach nur an der Reling und haben diesen Gletscher in all seiner Pracht betrachtet. Zu dem hatten wir auch mehrfach das Vergnügen den Gletscher beim Kalben zu beobachten. Das Donnergeräusch und die Eismassen die in das Wasserstützen waren auch etwas ganz besonders. Außerdem haben sich sehr viele Robben auf den Eisschollen versammelt, die wir auch noch beobachten konnten. In der Mittagszeit haben wir den Glacier Bay Nationalpark wieder verlassen und für uns ging es erstmal rein zum Aufwärmen und zur Stärkung.

Am Nachmittag sind wir dann in Icy Strait Point angekommen. Der Ort ist bekannt für die Orca und natürlich haben wir auch gehofft welche zu entdecken. Mit einer sehr professionellen Karte (siehe Bildergalerie) haben wir uns auf den Weg gemacht an den Ort, von wo aus man am besten Orcas sehen soll und wo auch ein Adlernest sein soll. In diesem kleinen Ort war kaum was los, wir waren fast nur für uns und konnten somit die Ruhe und den Ausblick auf die Landschaftszüge vollkommen genießen. Den Blick auch immer aufs Wasser, um keine Anzeichen der Orcas zu verpassen. Und wir wurden nicht enttäuscht! Eine ganze Zeit lang haben wir ein Orca mit seiner Wasserfontäne beobachten können. Und auch ein Adler ist ganz in unserer Nähe gelandet. Mit ganz vielen tollen Eindrücken haben wir uns dann wieder auf dem Weg zum Schiff gemacht und mussten die Eindrücke des heutigen Tages erstmal verarbeiten, ein wirklich besonderer Tag! Beim Abendessen haben wir uns wieder über unsere Eindrücke ausgetauscht und den Abend ausklingen lassen.

Unsere Wanderkarte
Unsere Wanderkarte
Glacier Bay Nationalpark
Glacier Bay Nationalpark
Icy Strait Point
Icy Strait Point
Johns Hopkins Gletscher
Johns Hopkins Gletscher
Glacier Bay Nationalpark
Glacier Bay Nationalpark
Glacier Bay Nationalpark
Glacier Bay Nationalpark
Abendessen auf dem Schiff
Abendessen auf dem Schiff

Sitka & Ketchikan

Der nächste Morgen begann wieder mit einem leckeren Frühstück und dann haben wir uns auch auf den Weg gemacht Sitka zu erkunden. Gestern Abend haben wir uns überlegt eine Wanderung zu unternehmen, und zwar den Herring Cove Trail. Mit dem Shuttle ging es aber erstmal vom Hafen in die Innenstadt, das war alles gut organisiert und ging zügig. In der Innenstadt angekommen haben wir uns ein Taxi gesucht, welches uns zu unserer Wanderung bringen sollte. Da es in den Wäldern kein Handyempfang gibt haben wir uns auch direkt für die Rückfahrt verabredet.

„Am Herring Cove Trail angekommen, hat uns die Natur und die riesigen Wälder direkt in ihren Bann gezogen.“

Der Trail war gut gepflegt und gekennzeichnet, sowas wir dem Weg einfach folgen und den Ausblick dabei genießen konnten. Die Wasserfälle, riesigen Bäume und die Ruhe des Waldes waren einfach traumhaft. Nach ca. einer Stunde sind wir am Beaver Lake angekommen, allerdings hatten wir keine Zeit mehr diesen zu umrunden, von daher haben wir uns nach einer kurzen Pause wieder auf den Rückweg gemacht. Da wir dann noch kurz auf unser Taxi warten mussten, sind wir noch zu einem See gegangen, welcher gegenüber von unserem Ausgangspunkt lag. Das Wasser war so klar, dass man die Lachse beobachten konnte. Nachdem wir dann abgeholt wurden, wurden wir zu dem Totem Trail Loop gefahren. Zunächst sind wir an einer Brücke vorbeigekommen, von der aus Lachse bei Laichen beobachten werden konnten, eine sehr interessante Angelegenheit. Danach sind wir weiter den Totem Trail Loop bis in die Innenstadt von Sitka gelaufen. Nach einem kurzen Bummel durch die Shops ging es mit dem Shuttle auch wieder zurück zum Schiff. Bei einem späten Mittagessen haben wir uns erstmal gestärkt und danach habe ich es mir mit einem Buch auf meinem Balkon gemütlich gemacht. Bei der Holland America Line gibt es pro Tour immer eine „orange night“ um die holländischen Wurzeln zu zelebrieren und diese fand heute Abend statt. Wir haben uns alle also etwas oranges angezogen und haben im Crow’s Nest erst gemütlich etwas getrunken und dann zum Abendessen. Da wir morgen früh ganz früh in Ketchikan ankommen werden habe ich heute Abend noch was Frühstück beim Roomservice für morgen früh vorbestellt. Heute war frühes Aufstehen angesagt, durch das Frühstück beim Roomservice konnte ich allerdings etwas Zeit sparen und um 06:45 Uhr haben wir uns schon für den Ausflug getroffen. Über Holland America Line habe ich den Kajak Ausflug zu den Tatoosh Inseln gebucht. Mit einem Shuttle sind wir erstmal ca. 30 Minuten entlang der Küste gefahren. Angekommen wurde uns erstmal erklärt, wie der Ablauf ist und wir haben noch Regenhosen usw. bekommen. Mit zwei Zodiacs wurden wir dann zu den Inseln gefahren.

„Auf dem Weg dahin hatten wir sogar das Glück relativ nah einen Wal zu beobachten.“

Nach dem dieser wieder abgetaucht ist, sind wir weitergefahren. Auf der Insel angekommen wurden wir in die Kajaks eingewiesen und dann ging es auch schon los. Unserem Guide folgende sind wir entlang der Inseln und Buchten entlangzupaddeln. Wir haben Seesterne und verschiedenste Vogelarten sichten können und nach einer Weile ging es auch wieder zurück. Am Strand wartete Kakao und Kekse für eine kleine Stärkung auf uns und dann sind wir mit den Zodiac wieder zurückgefahren. Dieses Mal saß ich ganz vorne und der Wellengang ist stärker geworden, weswegen die Fahrt sehr holprig, aber auch sehr lustig war. Mit den tollen Eindrücken wurden wir mit dem Shuttle wieder zurückgefahren. Da noch etwas Zeit war sind wir noch zur Creek Street gegangen. Die Creek Street ist eine der geschichtsträchtigsten Straßen und ist heute bekannt für seine bunten Häuser. Früher befand sich dort das Rotlichtviertel und während der Prohibition sind dort viele geheime Speakeasies entstanden. Nun heißt es erstmal ausruhen und Mittagessen. Am Nachmittag haben wir die Annehmlichkeiten des Schiffes wieder genutzt und waren im Pool und in der Sauna. Heute Abend wartete dann ein besonderes Abendessen auf uns. Heute Abend sind wir ins Tamarind Restaurant, eines der Spezialitätenrestaurants an Bord, gegangen. Das Restaurant ist deutlich kleiner, weshalb die Atmosphäre auch sehr gemütlich war. Der Service war super und wir wurden gut betreut. Das Essen war auch fantastisch. Als Vorspeise gab es eine Platte mit verschiedensten asiatischen Leckereien. Beim Hauptgang konnte man übrigens den Schärfegrad auswählen. Auch der Hauptgang war köstlich und das Litschi Eis als Nachtisch war der perfekte Abschluss von dem tollen Abendessen. Abschließend sind wir noch in die Rolling Stone Bar und haben den Abend dort gemütlich ausklingen lassen.

Totem Trail Loop
Totem Trail Loop
Kajaken
Kajaken
Tamarind Restaurant
Tamarind Restaurant
Creek Street
Creek Street
Fahrt mit dem Zodiac
Fahrt mit dem Zodiac
Herring Cove Trail
Herring Cove Trail
Herring Cove Trail
Herring Cove Trail
Herring Cove Trail
Herring Cove Trail

Letzter Tag auf dem Schiff & Victoria

Heute ist unser letzter voller Tag auf dem Schiff gekommen. Da wir erst abends nach dem Abendessen in Victoria ankommen würden war noch ganz viel Zeit für Aktivitäten auf dem Schiff. Gewohnt entspannt wurde gefrühstückt, danach habe ich mir einen Kaffee geholt und bei einem Vortrag zugehört, in dem erzählt wurde wie es hinter den Kulissen des Schiffs aussieht und wie zum Beispiel auch der Verbrauch von Lebensmitteln während der Woche war. Einige Mitarbeitende haben sich vorgestellt und noch etwas zu ihren Bereichen erzählt. Danach ging es nochmal auf das Außendeck, um hoffentlich noch ein paar Wale zu sehen (dieses Mal aber ohne Erfolg) und ein letztes Mal in den Pool und in die Sauna. Nach dem Mittagessen habe ich dann auch angefangen meinen Koffer zu packen, so langsam wurde es Zeit dafür. Am Nachmittag konnten wir dann nochmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und haben uns unter anderem die Lagerräume und Kühlhäuser, die Wäscherei, die Schneiderei, die Floristik, die Recycling Anlage, die Crew Kantine und die Krankenstation angesehen. Alles war wie eine eigene kleine Stadt aufgebaut. Im Anschluss ging es direkt für uns zum Abendessen, damit wir rechtzeitig fertig sind, um Victoria zu erkunden. Nachdem das Schiff in Victoria freigegeben wurde, sind wir auch direkt nach draußen gegangen. Wir wurden sehr herzlich von den Kanadiern begrüßt, die uns eine Stadtkarte von Victoria in die Hand drückten und uns den besten Weg zu Fuß in die Innenstadt erklären. Nach ca. 15 Minuten Fußweg sind wir auch in der Innenstadt angekommen und auch direkt auf das Parlamentsgebäude zugelaufen.

„Da es bereits dunkel war haben wir die schönen Lichter betrachten können.“

Der Inner Harbour, aber auch sämtliche Gebäude waren mit Lichterketten und Laternen beleuchtet, wodurch eine sehr gemütliche Atmosphäre entstanden ist. Wir sind etwas am Hafen entlang geschlendert und haben das ein oder andere Foto gemacht. Die Straßen waren sehr belebt, überall wurde Musik gespielt und die Leute haben sich in den Restaurants und Bars versammelt. Wir sind vorbei an kleinen Shops geschlendert bis zum Chinatown. Victorias Chinatown ist das zweitälteste in Nordamerika und der Eingang wird von einem prunkvollen Tor gesäumt. Auch dieses Viertel war gemütlich dekoriert mit beleuchteten Lampions. Dann wurde es leider auch schon wieder Zeit für den Rückweg und zu Fuß ging es zurück zum Schiff.

Mittlerweile war es auch schon spät, ich habe nur noch meinen Koffer geschlossen und vor die Tür gestellt.

Leckeres Frühstück
Leckeres Frühstück
Chinatown
Chinatown
Das Parlamentsgebäude in Victoria
Das Parlamentsgebäude in Victoria
Hallo Kanada
Hallo Kanada
Blick hinter die Kulissen
Blick hinter die Kulissen
Die Crew
Die Crew

Seattle und Abreise

Am Morgen war es Zeit für unser letztes Frühstück an Bord. Kurz darauf wurde auch schon unsere Farbgruppe aufgerufen und wir haben das Schiff verlassen. Der gesamte Prozess war sehr unkompliziert und nach ca. 10 Minuten standen wir mit unseren Koffern wieder auf dem Parkplatz, wo wir vor einer Woche abgesetzt wurde. Wir wurden bereits in Empfang genommen und sind mit dem Bus in die Innenstadt gefahren.  Zunächst sind wir in den Chihuly Garden and Glass gegangen. Eine beeindruckende Ausstellung aus Glaskunst. Die Skulpturen waren teilweise so riesig, dass mehrere Personen daran einige Wochen gearbeitet haben, um diese zu erschaffen. Der Garten war auch besonders schön mit dem Blick auf die Space Needle. Die Space Needle war dann auch unser nächster Stopp. Endlich sind wir mit dem Fahrstuhl das Wahrzeichen von Seattle hochgefahren.

„Wir haben heute auch besonders Glück, denn es ist ein klarer und sonniger Tag, sodass wir den Mount Rainer in der Ferne sehe konnten, sowie die gesamte Stadt und den Pudget Sound überblicken konnten.“

Eine Weile haben wir einfach dort oben verbracht und die Aussicht bestaunt. Die untere Aussichtsplattform dreht sich sogar langsam, heißt man kann einfach stehen und staunen und bekommt dabei einen Rundumblick. Als nächstes sind wir zu dem Museum of Pop Culture gegangen. Dieses Museum widmet sich jedem Bereich der Popkultur: Film, Musik, Science-Fiction, Computerspiele usw. und wie diese unser Leben prägen. Das ist auch nicht nur ein Museum, um Artefakte zu betrachten. Es geht darum auch selbst etwas auszuprobieren. Gerade im Bereich Musik ist dies besonders gut gelungen. Es stehen verschiedene Instrumente zum Beispiel Schlagzeug, Gitarre und Keyboard zum Ausprobieren zur Verfügung. Es gibt auch Jam-Räume, in denen man zusammen musizieren kann. Danach sind wir noch zum Diner Red Mill gefahren und haben dort Burger zum Mittag gegessen. Dann hatten wir noch etwas Zeit, bevor wir zum Flughafen aufbrechen mussten und haben uns daher entschlossen noch zu den Locks zu fahren. Das ist eine Schleuse für Schiffe und dort ist auch noch eine Treppe für Lachse, wo wir noch eine Zeit lang beobachten konnten, wie die Lachse die Treppe erklimmen. Dann wurde es aber wirklich Zeit zum Flughafen zu fahren. Der Abschied viel schwer, nach all dem, was wir hier in der Zeit erlebt haben. Nachdem wir die Koffer abgegeben haben, sind wir durch die Sicherheitskontrolle gegangen. Dank einer vorgebuchten Zeit, waren wir hier schnell durch und sind dann mit der Bahn zu unserem Gate gefahren. Hier hatten wir dann noch einen Moment Zeit zum Stöbern und Beine vertreten. Dann mussten wir auch schon ins Flugzeug und der Flug nach Hause begann. Uns wurde noch ein Abendessen serviert und dann war auch schon Schlafenszeit. Dank der Premium Economy hatten wir auch etwas mehr Platz und so konnte ich doch ganz gut ruhen. In Frankfurt angekommen haben ich mich von der restlichen Reisegruppe verabschiedet und bin zu meinem Gate für den Flug nach Hamburg gegangen. Mit einem Mittagessen habe ich es mir dort gemütlich gemacht und die Wartezeit überbrückt. Der Flug nach Hamburg verging schnell und somit war ich dann endlich wieder zu Hause.

Ausblick von der Space Needle
Ausblick von der Space Needle
Museum of Pop Culture
Museum of Pop Culture
Museum of Pop Culture
Museum of Pop Culture
Red Mill Diner
Red Mill Diner
Die Locks
Die Locks
Chihuly Gardens
Chihuly Gardens
Space Needle
Space Needle

Die Highlights in Seattle und Alaska

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