© Jennifer Coleman
von Sara Lemke und Lena Glinka
Unsere Reise führte uns quer durch die Südstaaten der USA und machte deutlich, dass gerade die etwas weniger bekannten Orte ihren ganz eigenen Reiz entfalten und auch abseits der klassischen Pfade viel zu entdecken ist. Ob Geschichtsfans, Foodies, Sonnenanbeter oder Naturliebhaber – hier kommt jeder auf seine Kosten. Einige Insider-Tipps hatten wir bereits im Gepäck und wurden dennoch immer wieder von der Vielfalt der Region positiv überrascht. Also: Turnschuhe schnüren, Sonnencreme auftragen und los geht’s durch Alabama, Georgia, Florida und South Carolina.
World of Coca Cola – Fame Studios – Bellingrath Gardens and Home – Sunset Dolphin Cruise – Driftwood Beach auf Jekyll Island


Wer wollte als Kind nicht schon immer mal ins Weltall? Im U.S. Space & Rocket Center kommt man den Sternen wenigstens in der Theorie näher. Erfahren Sie spannende Fakten über die bemannte Raumfahrt und über die Ingenieurskunst, die in einer Rakete verbaut wurde. Sind Sie zum richtigen Zeitpunkt da, können Sie sogar Astronauten Ihre Fragen stellen.

Mit Meeresrauschen morgens geweckt werden, ist bei den Zimmern mit Oceanview im Hilton Garden Inn Orange Beach definitiv inklusive. Genießen Sie den Sonnenaufgang von Ihrem Balkon aus und halten Sie Ihre Kamera bereit, denn eventuell schwimmen Delfine am Strand vorbei.

Das The Bluegill ist von außen definitiv keine Schönheit, doch lassen Sie sich nicht täuschen. Innen erwartet Sie ein einzigartiges Flair und die große Terrasse mit Blick auf den Fluss ist malerisch. Lauschen Sie der Livemusik, genießen Sie eine gute Südstaatenküche und halten Sie die Augen offen: Mit etwas Glück entdecken Sie einen Alligator direkt unter dem Steg.
Unsere Reise begann in Atlanta und das Hotel Hilton Garden Inn Downtown ist hier unser Ankerpunkt. Das Hotel ist nur wenige Gehminuten von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entfernt, sodass wir direkt zur Öffnung entspannt bei der World of Coca-Cola sein konnten. Über mehrere Ebenen erfährt man spannend Fakten über das Traditionsunternehmen und kann sich am Ende durch viele verschiedene Sorten durchprobieren. Auf der gegenüberliegenden Seite des Parks ragt das markante Gebäude der College Football Hall of Fame hervor und ein Besuch ist für jeden Football-Fan lohnend. Wir hatten das Glück, genau zum „Atlanta Streets Alive“-Event dort zu sein: Einmal im Monat wird nämlich die Peachtree Street, die Hauptader der Stadt, für Autos gesperrt und für Fußgänger freigegeben. Es gibt Stände, Musik und buntes Treiben – ein perfekter Start, um die Stadt besser kennen zu lernen.
„Ein echter Insider-Moment war dann der Spaziergang über die BeltLine.“
Wir haben uns unter die Locals gemischt, sind bis zum Ponce City Market geschlendert und haben dort nicht nur die lokalen Boutiquen erkundet, sondern auch die zahlreichen Essensoptionen ausprobiert. Auf unserem Weg haben wir immer wieder Ausschau nach der Kunstinstallation „Tiny Doors“ gehalten. Abends haben wir noch die Skyline im Sonnenuntergang von der Jackson Street Bridge bestaunt und als Abschluss des Tages die Fountain Show im Centennial Olympic Park gesehen.
„Für uns ist klar: Atlanta ist viel mehr als nur ein Flughafen-Drehkreuz!“
„Die heiße Schokolade beim Café Intermezzo wird mit niederländischer Schlagsahne gemacht und ist dadurch besonders cremig.“
Mit dem Mietwagen ging es weiter Richtung Alabama – dem Hauptteil unserer Reise. Ein Stopp bei Buc-ee’s durfte da natürlich nicht fehlen. Durch die riesige Auswahl und die skurrile Atmosphäre ist dieser Megastore ein Erlebnis für sich! Danach wurde es aktiv: Im Cherokee Rock Village verbrachten wir Zeit mit dem Team von True Adventure und konnten nicht nur den weiten Ausblick genießen, sondern uns auch aus 30 Metern in einen Canyon abseilen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem Boutiquehotel 106 Jefferson erkundeten wir die historische Altstadt bei Twickenham, die mit ihrer Antebellum-Architektur verzaubert. Ein toller Kontrast zur technologischen Seite der Stadt, die wir anschließend beim U.S. Space & Rocket Center kennengelernt haben. In Huntsville wurden und werden viele Bauteile der Spaceshuttle und Raketen gefertigt, neue Techniken entwickelt und angehende Astronauten trainiert. Dieses Wissen wird laiengerecht für den Besucher aufbereitet und zeigt mithilfe der Saturn V-Rakete, was es alles braucht, damit ein Mensch ins Weltall fliegen kann. Nach so viel High-Tech stand uns der Sinn nach etwas Ruhe. Die fanden wir im Huntsville Botanical Garden – eine grüne Oase, die perfekt zum Durchatmen einlädt.
„Wenn man in Alabama unterwegs ist, gehört echtes Barbecue einfach dazu!“
Unser Mittagessen haben wir deshalb bei Big Bob Gibson Bar-B-Q genossen – es gilt als eines der ältesten und renommiertesten Barbecue-Häuser der Welt und begeistert schon seit 1925 mit seinen traditionellen Rezepten. Pünktlich zum Sonnenuntergang bezogen wir unsere Zimmer im Best Western Plus Tuscumbia/Muscle Shoals, bevor wir den Abend mit Live-Musik im FloBama Restaurant ausklingen ließen.
Muscle Shoals trägt seinen Titel völlig zu Recht. Bei den Touren durch die legendären Fame Studios und das Muscle Shoals Sound Studio bekamen wir regelrecht Gänsehaut. Hier haben schon Legenden wie Aretha Franklin und die Rolling Stones ihre Welthits eingesungen. Man kann die kreative Energie in den Räumen förmlich noch spüren. Zum Mittagessen ging es ins Champy’s – herrlich urig und bekannt für die besten Fried Chicken der Region. Frisch gestärkt setzten wir unsere Fahrt nach Birmingham fort. Erster Stopp: Das Barber Vintage Motorsport Museum. Selbst wer kein absoluter Motorrad-Fan ist, wird von dieser gigantischen und ästhetischen Sammlung überwältigt sein.
„Besuchen Sie das Museum an einem der Renntage. Sie können von der Brücke, die vom Museum oberhalb der Rennstrecke verläuft dem Treiben zuschauen und die einzigartige Stimmung aufsaugen. Authentischer geht es nicht.“
Danach hieß es Einchecken im stilvollen Redmont Hotel Birmingham (Curio Collection by Hilton). Hier verleitet die Bar auf der Dachterrasse zu einem Sundowner. Wir genossen den Sonnenuntergang jedoch im Vulcan Park. Von der Aussichtsplattform aus ließen wir den Blick über die Stadt schweifen und beobachteten, wie sich der Himmel von Blau zu Orange zu Lila färbte. Den perfekten kulinarischen Abschluss bot uns das Abendessen bei Saw’s BBQ im hippen Viertel Avondale.
Unser Tag begann mit einem echten Geheimtipp: leckeres Gebäck in der Last Call Baking Company. Mit dem Frühstück in der Hand machten wir uns auf den Weg durch den historischen 4th District. Der Spaziergang führte uns zur 16th Street Baptist Church, in der Martin Luther King predigte sowie durch den Kelly-Ingram-Park.
„Ein tief bewegender Einblick in die amerikanische Bürgerrechtsbewegung erhielten wir im Birmingham Civil Rights Institute, der uns nachhaltig beeindruckt hat.“
Danach hieß es: Auf nach Mobile! Auf dem Weg bauten wir noch einen Zwischenstopp in der Hauptstadt Montgomery ein. Neben dem berühmten Rosa Parks Bus Stopp und dem State Capitol lohnt sich auch ein Halt bei Chris‘ Famous Hot Dogs – ein echter Traditionsladen mit Kultstatus. (Wenn Sie etwas mehr Zeit mitbringen, sollten Sie dem The National Memorial for Peace and Justice einen Besuch abstatten. Das hat in unseren engen Zeitplan leider nicht mehr hineingepasst, ist aber sehr empfehlenswert.) Nach dem Check-In im charmanten The Admiral Hotel in Mobile wartete ein echtes Highlight auf uns: Eine kulinarische Walking Food Tour mit Bienville Bites.
„Unser Favorit war der Stopp in einer versteckten Speakeasy-Bar, die sich in einem alten Banktresor befindet. Wir schwärmen heute noch von der Schokoladen-Mousse.“
Mobile gilt als Geburtsort des amerikanischen Mardi Gras – und diese magische Karnevals-Stimmung greift man überall in Downtown auf, da die typischen bunten Perlenketten hier oft das ganze Jahr über als Deko in den Bäumen hängen. Im Carnival Museum haben wir die prachtvollen Kostüme bestaunt, bevor wir noch einen Blick in das historische Colonial Fort Condé und das History Museum of Mobile geworfen haben. Auch der Mardi Gras Park mit seinen beeindruckenden Skulpturen war definitiv einen Spaziergang wert!
„Danach ließen wir uns treiben und fuhren durch die malerischen Viertel Church Street und Oakleigh, die mit ihren moosbehangenen Eichen und historischen Häusern wie aus einem Film wirken.“
Ein weiteres Highlight war unser Besuch im Bellingrath Garden and Home. Auch wenn wir das dortige Chinese Lantern Festival nur tagsüber im Hellen gesehen haben, waren die riesigen Figuren in der wunderschönen, weitläufigen Parkanlage schon bei Tageslicht sehr beeindruckend! Neben den Gärten ist auch die geführte Tour durch das historische Wohnhaus der Gründer absolut zu empfehlen – man bekommt einen tollen Einblick in die Geschichte und den Glanz vergangener Zeiten. Am Nachmittag zog es uns ans Meer: Dauphin Island erwartete uns mit einem wunderschönen, naturbelassenen Strand. Nach einer Pizza-Pause ging es an den Strand, wo wir mit den Füßen im Sand einen der schönsten Sonnenuntergänge der gesamten Reise genossen haben.
Unser nächster Tag stand ganz im Zeichen der beeindruckenden Natur und Geschichte Alabamas. Am Vormittag ging es in den Historic Blakeley State Park, wo wir an einer Bootstour im Rahmen der Delta Woods and Water Expo teilnahmen. Obwohl uns das Wetter anfangs mit typischem Südstaaten-Schauer überraschte, riss der Himmel schnell auf und die Sonne kam heraus. Genau rechtzeitig, um Alligatoren, diverse Vogelarten und die unberührte Natur des Deltas in kleiner Runde zu beobachten. Direkt im Anschluss wartete ein echtes Kontrastprogramm auf dem Battleship Parkway: der Besuch des gewaltigen Schlachtschiffs USS Alabama und des historischen U-Boots USS Drum. Ein absolut faszinierender Einblick in die maritime Militärgeschichte.
„Planen sie ausreichend Zeit ein, um die vielen Decks und Gänge zu erkunden. Leitern und Stufen führen Sie dabei durch so manche engere Stelle.“
Zum Mittagessen steuerten wir das Restaurant The Bluegill an. Bei authentischem Gumbo und Live-Musik bekamen wir hier sogar Besuch von einem echten Alligator.
„Ein unvergessliches Südstaaten-Erlebnis!“
Danach machten wir uns auf den Weg weiter Richtung Küste, mit einem kurzen Zwischenstopp am Sunset Pointe at Fly Creek Marina. Die Marina ist unglaublich idyllisch und perfekt für eine kleine, leckere Pause. Unser nächstes Ziel war The Wharf, wo zufällig das jährliche Bama Coast Cruisin’ stattfand – eine spektakuläre Autoshow vor der Kulisse des riesigen Riesenrads. Zum krönenden Abschluss des Tages genossen wir ein wunderbares Abendessen im CoastAL direkt am feinen Sandstrand, bevor wir im Hilton Garden Inn Orange Beach eincheckten.
Nach den ganzen Eindrücken der bisherigen Reise, begann der nächste Morgen herrlich entspannt. Wir haben am Pool die Seele baumeln lassen und die Zeit am traumhaften Strand direkt vor unserm Hotel genossen. Mittags wurde es dann verrückt und typisch amerikanisch! Wir besuchten das weltberühmte Mullet Toss Festival in der legendären Flora-Bama Bar. Bei diesem Kult-Event werfen die Teilnehmer tote Fische über die Bundesstaatsgrenze von Florida nach Alabama.
„Eine skurrile und unglaublich ausgelassene Stimmung, die man einfach selbst einmal erlebt haben muss!“
Als ruhigen Gegenpol ging es abends an Bord einer Sunset Dolphin Cruise von Cetacean Cruises. Wir hatten unglaubliches Glück und konnten eine Vielzahl von Delfinen beobachten, die im goldenen Abendlicht neben unserem Boot herumschwammen. Der Tag war die perfekte Mischung aus Entspannung, amerikanischer Kultur und Tierbegegnungen.
Unser Start in den Tag hätte nicht schöner sein können: Hier hat sich das Zimmer mit Meerblick im Hilton Garden Inn noch einmal richtig gelohnt, als wir in der Morgendämmerung tatsächlich Delfine direkt von unserem Balkon aus beobachten konnten. Danach stand uns eine lange Fahretappe bevor, denn unser Ziel befindet sich an der Ostküste Floridas. Um die Strecke zu entzerren, haben wir den Weg mit mehreren wunderschönen Zwischenstopps gespickt. Zuerst ging es über die Panoramastraße der Gulf Island National Seashore bis zum wunderschönen Navarre Beach (Ein kurzer Badestopp darf bei dem sonnigen Wetter nicht fehlen). Weiter östlich machten wir Halt in Destin, wo wir gemütlich mit Schokoerdbeeren über den HarborWalk spazierten.
„Die ganze Strecke entlang der Golfküste konnten wir uns nicht satt sehen vom türkisfarbenen Wasser und den weißen Sandstränden. Paradiesischer kann ein Tag nicht sein.“
Ein ganz besonderer Tipp ist die fußgängerfreundliche Region Rosemary Beach – eine wunderschöne, architektonisch charmante Feriendestination mit viel Privatsphäre und exklusivem Strandzugang. Wer hier nicht übernachtet, muss den öffentlichen Strandzugang am benachbarten Inlet Beach nutzen. Nach einem Mittagessen im Restaurant La Crema ging es auf das letzte Stück der Reise. Erst im Dunkeln erreichten wir unser Ziel und checkten in unser gemütliches Ferienhaus in St. Augustine ein.
Nach der langen Fahrt am Vortag ließen wir es am Vormittag entspannt angehen. Wir haben uns erst einmal in unserer Unterkunft erholt, die Sonne am Pool genossen und Kraft für den Tag getankt. Mittags machten wir uns dann auf den Weg, um die älteste durchgehend besiedelte Stadt der USA zu erkunden. Unser Spaziergang durch das historische St. Augustine führte uns vorbei am beeindruckenden Castillo de San Marcos, dem prachtvollen Flagler College und dem Lightner Museum.
„Der wunderschöne Innenhof des Lightner Museums ist öffentlich und kostenfrei zugänglich – ein toller Ort für Fotos und eine kurze Pause im Schatten!“
„Ein weiteres Highlight war unser Besuch in der St. Augustine Distillery.“
Nach einer kurzen Führung durch die historische Manufaktur gab es ein leckeres Mittagessen und natürlich die Gelegenheit, die lokal hergestellten Spirituosen zu verkosten. Gegen Abend fuhren wir rüber nach Vilano Beach. Zum Sonnenuntergang ging es in das Restaurant Cap’s On the Water. Das Lokal liegt traumhaft direkt am Flussufer und ist extrem beliebt – wenn Sie hier einen Platz bekommen möchten, sollten Sie unbedingt vorab reservieren! Zurück in unserer Unterkunft ließen wir diesen erlebnisreichen Tag tiefenentspannt im Whirlpool ausklingen.
Unser Tag begann unkompliziert mit einem Frühstück vom Bäcker direkt am Strand, bevor wir dem historischen St. Augustine Lighthouse einen Besuch abstatteten. Danach hieß es Abschied nehmen von Florida, denn unsere Route führte uns weiter nach Georgia in das geschichtsträchtige Savannah. Um die Fahrt zu verschönern, bauten wir einen Stopp auf Jekyll Island ein.
„Der dortige Driftwood Beach mit seinen verwitterten Baumstämmen im Sand ist ein absolut empfehlenswertes Fotomotiv.“
Süßer Zwischenstopp: Gönnen Sie sich hier unbedingt ein Eis von Leopold’s Ice Cream – die traditionsreichen Sorten sind legendär. Kurz vor Savannah besuchten wir noch den berühmten Bonaventure Cemetery. Mit seinen moosbehangenen Eichen verströmt der Friedhof eine ganz besondere, fast magische Atmosphäre und ist weltbekannt durch den Roman „Mitternacht im Garten von Gut und Böse“ von John Berendt. Nach dem Check-In im Best Western Savannah Historic District ließen wir uns bei einem Abendspaziergang durch die beleuchteten Gassen treiben, der uns bis zum historischen Savannah Theatre führte, wo wir das Musical „Million Dollar Quartet“ schauten.
Am nächsten Morgen überraschte uns Savannah mit Regen – die perfekte Ausrede für ein ausgiebiges, gemütliches Frühstück! Als ideale Schlechtwetter-Alternative wählten wir danach eine Hop-On/Hop-Off-Bustour. Das lohnt sich hier zweifach: Wir blieben trocken und erfuhren vom Guide unglaublich viele spannende Details über die Stadtgeschichte. Pünktlich zur Mittagszeit kam die Sonne auch schon zurück. Nach einem leckeren Lunch im Clary’s Café erkundeten wir die Stadt noch zu Fuß weiter. Der Weg führte uns durch die wunderschöne Jones Street – oft als eine der schönsten Straßen Amerikas bezeichnet – und direkt zum Chippewa Square, der weltberühmten Kulisse aus dem Film Forrest Gump.
„Den Nachmittag widmeten wir der Geschichte: Sowohl das interaktive Prohibition Museum als auch das Pirates’ House Museum sind absolut sehenswert.“
Nach einem gemütlichen Bummel entlang des Riverwalks wartete am Abend das nächste Highlight auf uns: Eine Sunset-Dinner-Cruise an Bord des majestätischen Schaufelraddampfers Georgia Queen, untermalt von toller Live-Musik. Da Savannah als eine der am meisten von Geistern heimgesuchten Städte der USA gilt, durfte zum Abschluss des Tages eine nächtliche Haunted Walking Tour voller schaurig-schöner Geschichten natürlich nicht fehlen!
„Leopold’s Ice Cream hat in Savannah sein Hauptgeschäft und ist bis spät abends noch gut besucht. Planen Sie ein wenig Wartezeit mit ein – es lohnt sich, denn besseren Nachtisch werden Sie nicht bekommen.“
Der Folgetag startete erneut regnerisch, was wir kurzerhand für eine ausgiebige Shoppingtour in einem der großen Outlets auf dem Weg nach South Carolina nutzten. Unser Ziel: Hilton Head Island. Nach dem Check-in im eleganten The Westin Hilton Head Island Resort & Spa entschieden wir uns wegen des anhaltenden Nieselregens dazu, die Insel gemütlich mit dem Auto statt mit dem Fahrrad zu erkunden. Wir fuhren in die exklusive Sea Pines Community bis zum berühmten Salty Dog Cafe und weiter zum markanten rot-weiß gestreiften Leuchtturm in Harbour Town. Genau dort am Steg hatten wir unfassbares Glück: Neben neugierigen Delfinen tauchten plötzlich zwei Seekühe (Manatees) direkt vor uns auf – ein absolut seltener Fund, der uns das graue Wetter sofort vergessen ließ!
Unser letzter Tag der Reise begann tiefenentspannt mit einer Yoga-Session im Hotel und einem anschließenden Frühstück. Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Flughafen nach Atlanta. Ein kurzer, obligatorischer Stopp bei Target durfte natürlich nicht fehlen, um die Koffer mit den letzten amerikanischen Leckereien und Mitbringseln für die Liebsten zu Hause zu füllen. Mit unzähligen Bildern, tollen Geschichten und einer Menge Südstaaten-Sonne im Herzen traten wir schließlich den Rückflug nach Deutschland an.
„Eines steht nach diesen zwei Wochen fest: Der amerikanische Süden mit seiner Gastfreundschaft, der tiefen Geschichte und der abwechslungsreichen Natur zieht jeden Besucher sofort in seinen Bann!“
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