Unterwegs in Utah

Mein Roadtrip durch Utah

von Alina Tillemann

Wer nach abwechslungsreichen Aktivitäten umgeben von der Natur sucht, ist in Utah genau richtig. Vom Ausritt durch die einzigartige Landschaft, über Ziplining und Wandern kommt in Utah jeder Abenteurer auf seine Kosten. Auf meinem Roadtrip konnte ich all das ausprobieren und dabei die Gastfreundschaft sowie die wunderbare Landschaft Utahs kennenlernen. Wir sind von Salt Lake City über Ogden und Logan zum Bear Lake und von dort aus über Flaming Gorge, Vernal und Moab bis zum Heber Valley gefahren, bevor es zurück nach Salt Lake City ging.

Meine Highlights:

Ausritt durch den Logan Canyon – Glamping am Bear Lake – Picknick bei Sonnenaufgang im Arches Nationalpark

Meine Tipps für Utah

Mein Ausflugstipp:
Observatorium der Compass Rose Lodge

Utah ist bekannt für seinen eindrucksvollen Nachthimmel. Durch die geringe Lichtverschmutzung kann man auch mit bloßem Auge die Milchstraße sehen und die unendlichen Weiten des Sternenhimmels betrachten. Wer etwas tiefer eintauchen möchte, kann das Observatorium der Compass Rose Lodge besuchen. Die freundlichen Mitarbeiter erklären Ihnen den Nachthimmel und zeigen Ihnen besondere Sterne und Planeten.

Mein Hoteltipp:
Conestoga Ranch am Bear Lake

Beim Aufenthalt auf der Conestoga Ranch muss nicht auf den Komfort eines Hotels verzichtet werden: bequeme Betten, ausreichend Platz und gemütliche Einrichtung wird Ihnen in den verschiedenen Unterkünften der Conestoga Ranch geboten. Zusätzlich erleben Sie Ihr persönliches Outdoor-Abenteuer: erkunden Sie tagsüber den wunderbaren Bear Lake und tauschen Sie sich abends mit anderen Reisenden am Lagerfeuer über all das Erlebte aus.

Mein Restauranttipp:
The Lakehouse im Heber Valley

Das Restaurant „The Lakehouse“ ist direkt am Deer Creek Reservoir gelegen und hält was sein Name verspricht. Die großzügige Terrasse ist über dem Wasser gebaut und lädt zum Verweilen ein. Das gemütliche Plätschern des Wassers und die einzigartige Bergkulisse sorgen für eine tolle Atmosphäre. Abgerundet wird das Erlebnis durch die hervorragenden Speisen, deren Zutaten sogar lokal produziert werden.


Reiseverlauf

Anreise

Am Tag vor dem Abflug bin ich mit der Bahn nach Frankfurt gefahren und habe dort noch eine Nacht im Hotel gebracht. Am nächsten Tag habe ich meine Reisegruppe kennengelernt und wir sind zusammen von Frankfurt nach Salt Lake City mit dem Direktflug von Discover Airlines geflogen. Der Flug war angenehm und die Vorfreude stieg, je näher wir dem Ziel kamen. Etwas müde nach dem langen Flug sind wir nachmittags in Salt Lake City gelandet und haben zunächst unsere zwei Mietwagen abgeholt, mit denen wir in den nächsten Tagen durch Utah fahren würden. Danach ging es auf einer kurzen Fahrt vom Flughafen zum Hotel, dabei konnten wir aus den Fenstern bereits einen ersten Blick auf Salt Lake City erhaschen. Unsere erste Nacht verbrachten wir in dem neueröffneten Hyatt Regency, das schon von weitem zu erkennen war. Nach einer kurzen Erfrischung haben wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen im bekannten, italienischen Restaurant „Valter‘s Osteria“ getroffen und einen tollen Abend verbracht. Zum Abschluss ging es für uns noch zu einer Probe des Tabernakelchor. Danach sind wir müde und glücklich ins Bett gefallen.

„Nach einer kurzen Erfrischung haben wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen im bekannten, italienischen Restaurant „Valter‘s Osteria“ getroffen und einen tollen Abend verbracht.“

Salt Lake City & Ogden

Nach einem reichhaltigen Frühstück im Hyatt Regency ging es für uns auf eine Walking Tour durch Salt Lake City, unser Ziel: möglichst viele Murals der Stadt entdecken! Salt Lake City hat viel versteckte Straßenkunst, von einer Nachbildung der bekannten Engelsflügel aus Los Angeles, über einer Abbildung verschiedenster „Rock Legends“ bis zu einer riesigen Bücherwand haben wir viele Entdeckungen gemacht. Gleichzeitig haben wir weitere Highlights von Salt Lake City gesehen, wie den alten Bahnhof oder den Temple Square.

Nachdem wir uns beim Mittagessen gestärkt haben, ging es für uns weiter auf kurzer Fahrt nach Ogden. Ogden ist eine Kleinstadt mit Wild-West-Charme, nördlich von Salt Lake City gelegen. Auf einer Walking Tour haben wir uns die charmanten Straßen und das Kunstzentrum angeschaut. Hier können sich Künstler einen Raum mieten und sich in Ihrer Kunst entfalten und ausprobieren. Nach einem kurzen Abendessen machten wir uns auf dem Weg zu einem besonderen Highlight: ins Observatorium der Compass Rose Lodge. Allein der Weg durch den Canyon dorthin war schon atemberaubend. Nachdem wir uns kurz das Gelände angeschaut haben, ging es endlich ins Observatorium. Utah ist bekannt für seine eindrucksvollen Nachthimmel und wir haben durch das Teleskop unter anderem den Saturn bestaunen können, ein sehr besonderes Erlebnis!

Mein Tipp!

„Für ein besonderes Abendessen in Salt Lake City empfehle ich einen Besuch bei Valter’s Osteria!“

Anflug auf Salt Lake City
Anflug auf Salt Lake City
Ausblick aus dem Zimmer des Hyatt Regency
Ausblick aus dem Zimmer des Hyatt Regency
Mural “Rock Legends” in Salt Lake City
Mural “Rock Legends” in Salt Lake City
Die charmanten Straßen in Ogden
Die charmanten Straßen in Ogden
Ankunft an der Compass Rose Lodge mit Blick auf die Tippis
Ankunft an der Compass Rose Lodge mit Blick auf die Tippis

Logan & Bear Lake

Ausgeruht und voller Tatendrang ging es für uns am nächsten Morgen direkt weiter nach Logan. Hier haben wir in einem authentischen Diner das Frühstück genossen, es gab Pancakes, Waffeln, Kaffee und Milchshakes. Gestärkt ging es für uns zum American West Heritage Center, wo wir eine kleine Zeitreise gemacht haben und vieles über den Wandel des Lebens der Ureinwohner bis heute gelernt haben. Außerdem sind wir mit einem Trecker auf die Bison-Wiese gefahren und konnten die kraftvollen Tiere aus nächster Nähe betrachten. Nach einem Mittagessen in einer lokalen Bar, wo wir uns von Burger, über Pizza und Hot Dogs durch die Speisekarte probiert haben, ging es für uns weiter zum Bear Lake. Kurz vorm Bear Lake haben wir noch einen kleinen Stopp gemacht und für mich folgte dann das Highlight, auf welches ich mich seit der Ankunft gefreut habe: ein Ausritt durch die wunderschöne Landschaft des Logan Canyons. Es ging bergauf, bergab und durch Flüsse hindurch. Die Landschaft auf dem Rücken der Pferde zu bestaunen, war wirklich etwas ganz Besonderes.

„Die Landschaft auf dem Rücken der Pferde zu bestaunen, war wirklich etwas ganz Besonderes.“

Am späten Nachmittag sind wir dann in unserer Unterkunft für die Nacht angekommen, der Conestoga Ranch in Garden City am Bear Lake. Wir hatten die Möglichkeit uns zwischen Glampingzelten oder Planwagen zu entscheiden, ich habe ein Zelt gewählt. Da bis zum Abendessen noch etwas Zeit war, sind wir spontan noch zum Public Beach am Bear Lake gefahren und sind ins Wasser gesprungen. Nach dem warmen Tag eine willkommene Abkühlung! Das Wasser des Bear Lakes ist so klar, dass man bis auf den Grund blicken konnte. Nach unserem leckeren Abendessen im Campfire Grill der Conestoga Ranch haben wir uns an einen Lagerfeuerplatz gesetzt und S’Mores (Marshmallows, Kekse und Schokolade) gegrillt. Bei guten Gesprächen haben wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Mein Tipp!

„Ob Wanderung oder Ausritt – machen Sie unbedingt einen Stopp auf dem Weg zum Bear Lake, um die Landschaft des Logan Canyons zu entdecken.“

Eingang um American West Heritage Center
Eingang um American West Heritage Center
Eine Bisonherde aus nächster Nähe betrachten
Eine Bisonherde aus nächster Nähe betrachten
Ausritt durch die wunderschöne Landschaft des Logan Canyon
Ausritt durch die wunderschöne Landschaft des Logan Canyon
Glamping Zelt der Conestoga Ranch am Bear Lake
Glamping Zelt der Conestoga Ranch am Bear Lake
Lagerfeuer und S’Mores
Lagerfeuer und S’Mores

Bear Lake & Flaming Gorge

Nach einer kurzen aber erholsamen Nacht habe ich mir erstmal einen Tee von der Getränkestation an der Rezeption geholt, mich in den Gartenstuhl vor dem Zelt gesetzt und die Ruhe des Morgens genossen. Kurz darauf ging es für uns schon zum Frühstück in ein lokales Café in Strandnähe und danach direkt weiter zum Wassersport. Mit Stand Up Paddling und Kayaking haben wir unseren Vormittag verbracht. Nach einem leichten Mittagessen in einem sehr süßen Shop direkt am Strand ging es für uns weiter zur Flaming Gorge Recreation Area. Unsere Strecke führte uns kurz durch Wyoming, sodass wir an einem „Welcome to Utah“ Sign halt machen konnten. Ansonsten haben wir auf der Fahrt die endlosen Weiten und die bergige Landschaft bestaunt.

„Nach einem leichten Mittagessen in einem sehr süßen Shop direkt am Strand ging es für uns weiter zur Flaming Gorge Recreation Area.“

In Flaming Gorge angekommen, haben wir direkt eine Bootstour unternommen und dabei sehr nette Locals kennengelernt. Mit frischem Fisch, Käse und Kräckern wurden wir während der Fahrt versorgt. Nach der Bootstour ging es für uns zu einer familiengeführten Farm. Dort haben wir den besten Abend der gesamten Reise verbracht. Die Familie hat uns Ihre wunderschöne Farm gezeigt und erzählt, was sie dort alles selbst herstellen und mit ihren Nachbarn teilen. Für unser köstliches Abendessen wurde nur Öl und Salz eingekauft, alles andere wurde frisch auf der Farm selbst hergestellt und geerntet. Während des Essens wurde für uns gesungen und Gitarre gespielt, während im Hintergrund die Sonne unterging, ein richtiger Marmeladenglas-Moment!

Mein Tipp!

„Leihen Sie sich unbedingt ein Kajak aus und drehen Sie eine Runde über den Bear Lake.“

Marina in Garden City am Bear Lake
Marina in Garden City am Bear Lake
Welcome to Utah Sign auf dem Grenzübergang von Wyoming nach Utah
Welcome to Utah Sign auf dem Grenzübergang von Wyoming nach Utah
Auf unserem Roadtrip begleiteten uns stets die endlos weiten Straßen Utahs
Auf unserem Roadtrip begleiteten uns stets die endlos weiten Straßen Utahs
Besonderes Dinner auf einer familiengeführten Farm bei Manila
Besonderes Dinner auf einer familiengeführten Farm bei Manila
Ausblick über die Flaming Gorge Recreation Area
Ausblick über die Flaming Gorge Recreation Area

Vernal & Moab

Nach dem Frühstück mussten wir Flaming Gorge schon wieder verlassen und innerhalb einer Stunde Fahrt durch die bergige Landschaft ging es für uns weiter nach Vernal, der Stadt der Dinosaurier. Kurz vor Vernal haben wir für ein actionreiches Highlight einen Zwischenstopp eingelegt: Mit ATVs sind wir zum Moonshine Arch gefahren und sind dort über verschiedene Gesteinsformationen gewandert und haben die Landschaft erkundet. Anschließend ging es für uns zum Mittagessen in eine Brauerei, wo uns auch gezeigt wurde, wie dort das regionale Bier gebraut wird. Im Anschluss sind wir nach einer kurzen Tour durch die Stadt, wobei wir uns wieder verschiedene Murals angeschaut haben, natürlich zum Dinosaur National Monument gefahren. Dort haben wir uns verschiedene Knochen und Felsmalereien angeschaut. Am Nachmittag ging es für uns auf unsere bisher längste Fahrt nach Moab. Bepackt mit Snacks und mit guter Musik meisterten wir die fünfstündige Fahrt. Nach dem Abendessen sind wir nur noch müde ins Bett gefallen, denn morgen wird es für uns schon ganz früh los gehen.

„Angekommen am North Window, waren wir eine der ersten Gruppen dort und hatten noch ein paar Minuten Zeit, bevor es voll wurde, um den Sonnenaufgang zu bestaunen.“

Moab

Unser Tag startete sehr früh, denn wir wollten vor Sonnenaufgang im Arches Nationalpark sein. Angekommen am North Window, waren wir eine der ersten Gruppen dort und hatten noch ein paar Minuten Zeit, bevor es voll wurde, um den Sonnenaufgang zu bestaunen. Nach dem Sonnenaufgang waren alle anderen Menschen aber auch wieder so schnell weg, wie sie gekommen waren, sodass wir fast wieder nur unter uns waren. Gemütlich haben wir bei einem Picknick gefrühstückt und darüber gestaunt, wie schön unsere Welt doch ist. Anschließend haben wir uns den Double Arch und den Delicate Arch angeschaut. Danach ging es für uns weiter in den nächsten Nationalpark, dem Canyonlands Nationalpark. Dort angekommen, haben wir die kurze Wanderung zum Mesa Arch unternommen. Die weitläufige Canyonlandschaft, die sich dort vor uns aufgetan hat, lässt sich kaum in Worte fassen. Wir kamen aus dem Staunen über die beeindruckenden Gesteinsformationen und endlosen Weiten gar nicht mehr raus. Nach dem wir noch zu einem weiteren Aussichtspunkt gefahren sind, ging es für uns weiter zum Dead Horse Point State Park, ebenfalls ein beeindruckender Park mit Canyonlandschaft. Zum Abschluss des Tages gab es noch ein leckeres Abendessen im Ulum Moab, bevor wir alle glücklich und müde ins Bett gefallen sind.

Mein Tipp!

„Seien Sie unbedingt zum Sonnenaufgang im Arches Nationalpark, das frühe Aufstehen lohnt sich.“

ATV Tour zum Moonshine Arch
ATV Tour zum Moonshine Arch
„Willkommen im Dinosaurier Land“ Mural in Vernal
„Willkommen im Dinosaurier Land“ Mural in Vernal
Picknick zum Sonnenaufgang beim North Window im Arches Nationalpark
Picknick zum Sonnenaufgang beim North Window im Arches Nationalpark
Double Arch im Arches Nationalpark
Double Arch im Arches Nationalpark
Mesa Arch im Canyonlands Nationalpark
Mesa Arch im Canyonlands Nationalpark

Heber Valley

Am nächsten Tag ging es schon zu unserem letzten Stopp unseres Utah-Roadtrips und dieser Tag versprach wieder, vollgepackt mit Highlights zu sein! Im Heber Valley angekommen, ging es zunächst zum Mittagessen, bevor die Abenteuer starten sollten. Als erstes stand Ziplining auf dem Programm. Die Zipline über dem Deer Creek ist die längste Zipline, die über Wasser führt. Zunächst sind wir mit Buggys bei einer rasanten Fahrt auf den Berg gefahren. Nach einer kurzen Einweisung ging es los. Mir war etwas schlecht vor Aufregung, aber ich habe mich getraut zu starten und wurde mit dem Ausblick über das Deer Creek Reservoir belohnt! Danach ging es für uns auf eine kurze Tour durch Midtown und dann zum Crater Lake, wo wir uns nach dem aufregenden Ziplining im Wasser entspannen konnten. Zum Abschluss unserer Reise ging es für uns ins Restaurant „The Lakehouse“. Auf der Terrasse über dem Wasser haben wir einen wunderbaren letzten Abend verbracht und uns über all das Erlebte ausgetauscht.

Ganzjährig geöffneter Weihnachtsshop in Midtown
Ganzjährig geöffneter Weihnachtsshop in Midtown
Wir haben uns durch die Leckereien der Rocky Mountain Chocolate Factory probiert
Wir haben uns durch die Leckereien der Rocky Mountain Chocolate Factory probiert
Ein letztes Dinner im Deer Creek Restaurant
Ein letztes Dinner im Deer Creek Restaurant

Abreise

Am nächsten Tag war es leider schon Zeit, den Heimweg anzutreten. Auf kurzer Fahrt sind wir zurück zum Salt Lake City Airport gefahren, wo wir zunächst den Mietwagen abgegeben haben und dann nach dem Einchecken auf unseren Flug gewartet haben. Der Flug von Salt Lake City verging schnell, aber mit wenig Schlaf. Müde und mit vielen Erinnerungen im Gepäck sind wir am Morgen in Frankfurt gelandet.


Die Highlights in Utah

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