Nationalpark Hopping in Utah
Mietwagenrundreise ab/bis Salt Lake City inkl. der Nationalparks Zion, Bryce Canyon und Arches
von Tina Wohlgemuth, Tobias Schimke, Lukas Hornung & Sara Lemke
Für uns ging es im Frühjahr in einen der schönsten Bundesstaaten der USA nach Utah. Nach einem spektakulären Start in Las Vegas – inklusive Helikopterflug bei Nacht und der Show „O“ by Cirque du Soleil im Bellagio begann unser mehrtägiger Roadtrip. Unser Ziel: Die Mighty Five erkunden! Der Bryce Canyon Nationalpark überraschte uns direkt zu Beginn mit seinen bizarren Felsformationen. Bei Moab erkundeten wir den Arches- und Canyonlands Nationalpark mit atemberaubenden Ausblicken wie den Dead Horse Point. Ein besonderes Erlebnis war die Übernachtung in einem Planwagen im Capitol Reef Nationalpark und zum krönenden Abschluss ging es in den Zion Nationalpark. Die Landschaften und Sehenswürdigkeiten Utahs haben uns alle tief beeindruckt!
Utah‘s Mighty Five – Glamping unterm Sternenhimmel – Narrows Wasserwanderung


Auf den gut ausgebauten Straßen und Radwegen genießen Sie die beeindruckende Landschaft des Parks in Ihrem eigenen Tempo und erreichen auch abgelegenere Aussichtspunkte mühelos. Ein unvergessliches Abenteuer für alle, die den Zion Nationalpark aktiv und authentisch kennenlernen möchten.

Unweit vom Bryce Canyon Nationalpark übernachten Sie bei Under Canvas mitten in der Natur. Für das ganz besondere Glamping‑Erlebnis empfehlen wir ein Stargazer Tent mit Panoramadach über dem Bett, perfekt zum nächtlichen Sterne beobachten.

Das Rim Rock in Torrey, direkt am Rand des Capitol Reef Nationalparks, begeistert durch eine herrliche Aussicht und eine ausgezeichnete Auswahl an Speisen. Nach einem Tag voller Abenteuer im Nationalpark ist das Rim Rock der perfekte Ort, um bei gutem, bezahlbarem Essen und einem spektakulären Panorama den Tag ausklingen zu lassen.
Heute ging es für uns vier endlich los: Über Frankfurt mit dem Flieger von Condor direkt ins glitzernde Las Vegas. Dort angekommen, haben wir erst einmal unseren Mietwagen abgeholt und sind in unser Hotel, das Hampton Inn Tropicana gefahren – Koffer ablegen, kurz frisch machen, und schon stand der erste Abend an. Unser Highlight an diesem Abend: die grandiose „O“ Show von Cirque du Soleil im Bellagio – einfach spektakulär! Danach ging es für uns noch hoch in die Lüfte.
„Mit dem Hubschrauber von Papillon Helicopters flogen wir über das nächtliche Vegas – die Lichter, die Skyline, einfach wow!“
Müde, aber glücklich ging es dann zurück ins Hotel und direkt ins Bett. Ein etwas stressiger, aber schöner Start in unsere Reise!
Am Morgen verabschiedeten wir uns von den Neonlichtern Las Vegas nicht ohne noch einen schnellen Fotostopp am „Welcome to fabulous Las Vegas“ Sign einzulegen. Im Anschluss ging es für uns weiter nach Utah.
„Die Fahrt entlang der Panoramastraße des Zion Nationalparks war ein landschaftliches Highlight: rote Felsen, Tunnel und spektakuläre Aussichten – ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Tage.“
Bei „Ruby’s Inn“ gab es ein leckeres, amerikanisches Buffet-Lunch, bevor wir den Bryce Canyon mit seinen einzigartigen Hoodoos erkundeten. Besonders empfehlenswert ist der Navajo-Loop-Trail, der einmal durch den Canyon entlang zahlreicher Aussichtspunkte führt.
„Gehen Sie den Navajo-Loop-Trail gegen den Uhrzeigersinn für eine spektakuläre Aussicht am Ende.“
Am Abend haben wir im „Under Canvas Bryce Canyon“ eingecheckt, einer Glamping-Unterkunft mitten in der Natur. Ein Abendessen gab es im hauseigenen Restaurant und danach Marshmallows am Lagerfeuer unter sternenklarem Himmel – einfach magisch. Wegen der für diese Zeit untypischen Minusgrade mussten wir die ganze Nacht Holz nachlegen, um die Öfen der Zelte zu befeuern. Nachdem wir die Kälte überstanden und uns beim Frühstück wieder aufgewärmt hatten, konnten wir alle herzlich über die vergangene Nacht lachen. Diese Erfahrung hat uns definitiv zusammengeschweißt und wird unvergesslich bleiben. Unser Fazit: eine wirklich einzigartige Unterkunft mit traumhafter Sicht in den Sternenhimmel, die man am besten bei Plusgraden genießt.
Am nächsten Morgen sind wir früh los, um weiter Richtung Moab zu fahren. Der Weg führte durch das Grand Staircase Escalante National Monument, wo wir an mehreren Punkten gehalten haben, um die schöne Aussicht zu genießen.
„Den Nachmittag haben wir im Canyonlands Nationalpark verbracht, wo wir immer wieder mit neuen, spektakulären Ausblicken überrascht wurden.“
Neben dem Klassiker Mesa Arch hat uns besonders der Murphy Point Trail wirklich sehr gut gefallen.
Am Abend ging es weiter zu unserem Hotel „voco Moab“, wo wir den Tag gemütlich bei einem Dinner ausklingen lassen haben. Ein langer, aber richtig toller Tag!
Nach dem Frühstück haben wir eine Führung hinter die Kulissen unseres Hotels bekommen, bevor wir die kleine, bunte Innenstadt von Moab erkundet haben. Die vielen lokalen Boutiquen laden zum Bummeln ein und ein paar Hotelbesichtigungen standen auch auf dem Plan.
„Besuchen Sie in Moab den Food Truck Park für ein entspanntes Mittagessen.“
Im Anschluss sind wir zum Dead Horse Overlook gefahren, ein kurzer Abstecher mit einer Wahnsinns-Aussicht. Im Visitor Center des Canyonlands Nationalparks haben wir noch gemeinsam ein Eis in der Sonne genossen, bevor wir weiter gefahren sind.
„Das Highlight des Tages: Arches Nationalpark!“
Durch das reservierte Zeitfenster für den Eintritt gab es an der Einfahrt zum Park keine lange Wartezeit, sodass wir unsere Zeit gut nutzen konnten, um verschiedene Wanderungen zu den Sehenswürdigkeiten zu unternehmen. Vom Delicate Arch, dem Wahrzeichen Utahs, über den Sand Dune Arch bis hin zu den imposanten Felsformationen des Double Arch: Jeder Trail hatte seinen ganz eigenen Charme und durch die kurzen Wege sind alle Stopps sehr gut erreichbar.
Heute stand wieder ein Tapetenwechsel an. Früh am Morgen ging es mit einem kleinen, aber wunderschönen Umweg entlang des Colorado Rivers weiter Richtung Torrey. Unterwegs haben wir im Goblin Valley State Park gehalten, um uns die Beine zu vertreten. Neben dem Carmel Canyon Loop Trail mit seinen pilzartigen Felsformationen und schmalen Slotcanyons haben wir noch eine Runde Disc Golf ausprobiert – die Scheiben dafür bekommt man günstig im Supermarkt und die Strecke ist ohne Gebühr öffentlich zugänglich.
„Der ideale Stopp für alle, die auf eine spielerische Art die Natur erkunden möchten.“
Ein paar Fotostopps später (unter anderem bei den Blue Bentonite Hills und dem Mars Desert Research Center) sind wir im Capitol Reef Nationalpark angekommen und wollten im Gifford House ein Päuschen einlegen – leider waren die berühmten Pies um 14 Uhr schon ausverkauft, aber das hausgemachte Eis war auch wirklich sehr gut! Danach haben wir uns die bekannten Petroglyphen angeschaut und noch die Wanderung zur Hickman Bridge unternommen.
„Probieren Sie die berühmten Pies im Gifford House unbedingt vormittags.“
Am Abend haben wir im „Broken Spur Inn“ unsere außergewöhnliche und schöne Unterkunft in einem der Planwägen bezogen und im Anschluss im Restaurant „Rim Rock“ ein wirklich leckeres Abendessen genossen. Der krönende Abschluss waren die Smore’s am privaten Lagerfeuer mit einer erneuten sternenklaren Nacht.
Vom Frühstück gestärkt ging es weiter zu unserem letzten Stopp, dem Zion Nationalpark. In Springdale angekommen, haben wir uns E-Bikes ausgeliehen und sind damit in den Park geradelt – entlang des Pa’rus Trails, vorbei am Virgin River und dem beeindruckenden Zion Canyon. Die kurze Treppe zum Court of the Patriarchs haben wir uns nicht entgehen lassen und einen ersten Einblick in die beeindruckenden Berge des Parks bekommen.
„Mittagspause gab es mit fantastischem Ausblick in der Zion Lodge bei herrlichem Wetter und gutem Essen.“
Leider war der Emerald Pools Trail gesperrt, weshalb wir stattdessen einen Teil des Kayenta Trails gelaufen sind. Zurück in unserer Unterkunft, dem „Hotel De Novo“ haben wir uns kurz frisch gemacht, lecker im hoteleigenen Restaurant „ANU“ gegessen und dann noch ein weiteres echtes Highlight erlebt: Stargazing bei der Lambs Knoll Climbing Site. Durch ein Teleskop konnten wir neben diversen Sternformationen und der ISS (International Space Station) sogar Jupiter mit seinen Monden sehen! Für diesen Ausflug sind definitiv gute Englischkenntnisse notwendig, man wird jedoch mit einer Menge spannenden Infos belohnt.
„Fahren Sie mit E-Bikes an den Warteschlangen der Bus Shuttles vorbei und erkunden Sie den Park mit dem Fahrrad.“
Heute stand eines der größten Abenteuer unserer Reise an: der Narrows Hike! Diesmal sind wir mit dem Shuttle in den Zion Nationalpark gefahren und dann ging es mit unserer Ausrüstung, bestehend aus wasserdichter Hose und Wanderstock ab ins Wasser. Der Fluss war unser Wanderweg:
„Für ganze zwei Stunden wanderten wir durch die beeindruckende Schlucht, das war wirklich ein unvergleichliches Erlebnis.“
Etwas erschöpft haben wir uns mittags im Hotel erholt und schon einmal die Koffer gepackt. Vor dem Abendessen haben wir noch ein bisschen Springdale erkundet und einige lokale Boutiquen und Hotels begutachtet. Am Abend haben wir bei Pizza und Pasta im „Dulivia Ristorante Italiano“ den Tag Revue passieren lassen. Ein richtig schöner Abschluss für unseren Aufenthalt im Zion Nationalpark!
„Starten Sie so früh wie möglich, da Sie dann den Park ungestört genießen können.“
Am Sonntag Morgen gab es noch ein letztes Frühstück im Hotel, bevor wir uns auf den Weg zurück nach Las Vegas gemacht haben. Unterwegs haben wir einen Shopping-Stopp in St. George eingeplant, um amerikanische Mitbringsel für zuhause zu besorgen. Nach einem kurzen Halt im Outlet von North Las Vegas hieß es: Mietwagen zurückgeben, einchecken und ab in den Flieger nach Hause – mit vielen tollen Erinnerungen und unvergesslichen Momenten im Gepäck!
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