Prince Edward Island Cap Egmont, Küste und Leuchtturm

Unterwegs auf Prince Edward Island

Meine Reise nach Prince Edward Island

von Lena Glinka

„Klein, aber oho!“ – Das beschreibt wohl am besten den Charakter von Kanadas kleinster Provinz. Prince Edward Island, kurz PEI, liegt eingerahmt zwischen Nova Scotia und New Brunswick im Sankt-Lorenz-Golf und hat dadurch die perfekten Voraussetzungen für ein einzigartiges Ökosystem. Die Insel ist bekannt für seinen Hummer, Kartoffeln, Leuchttürme und roten Strände. Im September hatte ich die Chance die Provinz eine Woche lang zu erkunden. Schnüren Sie Ihre Wanderschuhe und begleiten Sie mich zu den schönsten Ecken von Prince Edward Island.

Meine Highlights:

Covehead Lighthouse – Green Gables National Historic Site – Greenwich Dunes Trail – Deep Sea Fishing Tour – Harbour Hopper Tour in Charlottetown

Ein Selfie einer lächelnden Frau (Lena Glinka) in einem olivgrünen T-Shirt mit einem Rucksack vor einer weitläufigen, sandigen Dünenlandschaft bei Greenwich auf Prince Edward Island. Die sanften Sandhügel im Hintergrund sind leicht mit grünem Dünengras bewachsen und stehen unter einem klaren, blauen Himmel.

Meine Tipps für Prince Edward Island

Ein sandiger Fußweg führt auf Prince Edward Island durch die geschützte Dünenlandschaft von Greenwich. Der Pfad ist seitlich mit Seilen abgesperrt und führt vorbei an dichtem, grünem Küstengebüsch hinauf zu den sanften Sandhügeln unter einem klaren blauen Himmel.
Mein Ausflugstipp:
Greenwich Dunes Trail

Die Wanderung zu den großen Sanddünen bei Greenwich gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Wegen des Nationalparks. Das Highlight ist hier der schwimmende Steg, der über einen See führt und so den Mischwald mit den Dünen verbindet. Hinter den Dünen lädt der Greenwich Beach mit seinem feinen hellen Sand zu einer Pause ein.

Mehrere moderne, skandinavisch inspirierte Holzhäuser des Blackbush Beach Resorts stehen in einer Reihe hinter einer grasbewachsenen Dünenlandschaft in Grand Tracadie auf Prince Edward Island. Die minimalistischen Gebäude haben graue Holzfassaden, spitz zulaufende Satteldächer und dunkle Fensterrahmen unter einem hellen, leicht bewölkten Abendhimmel.
Mein Hoteltipp:
Blackbush Beach Resort

Das Blackbush Beach Resort liegt in direkter Nähe zum Nationalpark. Das Eco Resort bindet durch seine großen Fensterfronten die Umgebung mit ein und macht so die Natur zum prägenden Gestaltungselement. Ob Hotelzimmer oder der Aufenthalt in einer der Ferienwohnungen, in Blackbush steht die Entschleunigung großgeschrieben.

Ein Stück des berühmten Himbeer-Frischkäse-Kuchens der Prince Edward Island Preserve Company in New Glasgow auf einem weißen Teller. Das Dessert besteht aus einem dünnen Teigboden, einer weißen Frischkäseschicht und einer dicken, leuchtend roten Himbeerfüllung, garniert mit einer Krone aus aufgespritzter Schlagsahne. Eine Kuchengabel liegt daneben auf dem Holztisch.
Mein Restauranttipp:
Prince Edward Island Preserve Company

Die PEI Preserve Co. heißt seit über 35 Jahren Ihre Gäste willkommen. Der Garden of Hope lädt zu einem Spaziergang ein und im Inneren können lokale Spezialitäten probiert und als Mitbringsel erworben werden. Doch die eigentlichen Stars sind der Potatoe Pie (herzhaft) und der Raspberry Cream Cheese Pie, die nach hauseigener Rezeptur zubereitet werden. Sehr lecker!


Reiseverlauf

Von großen und kleinen Flughäfen

Ich treffe meine Reisegruppe in Frankfurt, die Stimmung ist gut und wir können es nicht erwarten PEI besser kennen zu lernen. Air Canada bringt uns nach Toronto, wo die Einreise erstaunlich schnell und wirklich unkompliziert von statten geht. Der Umstieg verläuft problemlos und schon sitzen wir in einer deutlich kleineren Maschine nach Charlottetown, der Provinzhauptstadt und größten Stadt der Insel. Und doch ist alles im Vergleich deutlich kleiner: So parkt das Flugzeug quasi direkt vor dem Flughafengebäude, wir steigen die Treppe runter und laufen über das Rollfeld in die Ankunftshalle. Die Koffer werden mit einem Handwagen in die Abfertigung gebracht und als das einzige Kofferband surrt, warten alle ganz entspannt auf ihr Gepäck.

„Das Treiben am Flughafen gibt uns schon einen ersten Hinweis auf die entspannte und freundliche Art der Inselbewohner.“

Unsere Fahrerin Jacky nimmt uns in Empfang und bringt uns nach Grand Tracadie, rund 20 Autominuten nördlich vom Flughafen entfernt. Das Blackbush Beach Resort wird in das Farbspektrum des Sonnenuntergangs getaucht als wir aussteigen. Salzige Luft empfängt uns, das einzige Geräusch, was wir hören, ist der Wind, der in die Bäume greift und die Blätter zum Rascheln bringt. Wir werden in den „Villas“ etwas abseits des Hotelkomplexes untergebracht. Die Ferienwohnungen sind mit gemütlichen Zimmern und einem großen Wohn-Ess-Bereich ausgestattet, doch das Highlight ist der Balkon mit Blick auf die Bucht. Gegenüber dem Resort liegt das Restaurant „FiN Folk Food“, in dem wir den Abend bei einer Lobster Roll ausklingen lassen.

Ein Passagierflugzeug der Air Canada steht auf dem Rollfeld am Flugsteig des Flughafens Toronto-Pearson, Ontario. Die weiße Maschine mit der Aufschrift „AIR CANADA“ und dem roten Ahornblatt-Logo wird an eine Fluggastbrücke angedockt. Im Hintergrund sind das Terminalgebäude, ein weiteres blaues Flugzeug und der Kontrollturm unter blauem Himmel zu sehen.
Zwischenstopp in Toronto
Ein großer, freistehender weißer Buchstabenschriftzug mit dem Airport-Code „YYG“ steht in der Ankunftshalle des Flughafens Charlottetown auf Prince Edward Island. Der linke Arm des Buchstabens Y ist mit bunten Streifen in Pink, Grün und Hellblau verziert. Im Hintergrund befindet sich eine Wand mit einer Fototapete, die eine Meeresküste mit roten Klippen zeigt, sowie eine Reihe von Gepäckwagen.
Herzlich willkommen in Charlottetown
Die modernen, grau verkleideten Ferienhäuser des Blackbush Beach Resorts stehen hinter einer weiten, leicht vertrockneten Wiese in Grand Tracadie auf Prince Edward Island. Die minimalistischen Gebäude mit spitz zulaufenden Satteldächern sind in das sanfte Abendlicht getaucht. Im Vordergrund verläuft ein Schotterweg, während links einige dünne Bäume zu sehen sind.
Villas des Blackbush Beach Resorts
Ein dunkler Holz-Sessel steht auf einem hölzernen Balkon mit Glasgeländer im Blackbush Beach Resort in Grand Tracadie, Prince Edward Island. Der Blick am Abend reicht über eine weite Graslandschaft hinweg.
Ausblick vom Balkon auf die Küste
Eine reichlich gefüllte Lobster Roll mit frischen Hummerstücken und Schnittlauch wird auf einem weißen Teller zusammen mit Pommes frites und einem kleinen Becher Dip im Restaurant FiN Folk Food in Tracadie Cross, Prince Edward Island, serviert. Im Hintergrund stehen eine blaue Pepsi-Dose, ein Glas Wasser und ein weiteres Gericht auf dem Holztisch.
Lobsterroll im FiN Folk Food

Ein Tag voller Leuchttürme, Strände und einem Waisenkind mit roten Zöpfen

Nicht weit vom Blackbush Beach Resort entfernt beginnt der Prince Edward Island Nationalpark. Er besteht aus den drei Teilgebieten Cavendish, Brackley-Dalvay und Greenwich und schützt so auf einer Länge von 60 Kilometern ein diverses Ökosystem. Inmitten der Dünen steht der wohl am meisten fotografierte Leuchtturm der Provinz: Covehead Lighthouse. Auch uns verzaubert er und lässt die Kameras glühen.

Wir fahren noch etwas tiefer in den Nationalpark hinein, unser Ziel ist der Startpunkt des Robinson’s Island and Brackley Beach Hike. Der Weg führt flach über einen gut ausgebauten Weg. Links und rechts vom Wegesrand ragen immer mal wieder ganz weiße Bäume hervor, ihre Rinde wurde von Wind, Salz und feinen Sandkörnern über die Jahre abgeschmirgelt. Am Brackley Beach weht eine steifere Briese, die Sonne spiegelt sich im nassen roten Sand und Standläufer trippeln vor den Wellen davon.

„Die großen und kleinen Muscheln am Strand lassen uns immer wieder anhalten und machen den Spaziergang zu einer wahren Schatzsuche.“

Haben Sie schon mal was von Potatoe Pie gehört? Ich bis dahin auch nicht, doch kann ich jetzt sagen, es ist eines der leckersten Dinge aus Kartoffeln, das ich je gegessen habe. Feine Kartoffelscheiben werden mit Käse abwechselnd geschichtet und in einer Pie-Form gebacken. Eine Art Béchamelsauce wird nach dem Servieren oben drüber gegossen und ein Salat mit Himbeeressig dient als Beilage. Für dieses Gericht und den Raspberry Cream Cheese Pie ist die Prince Edward Island Preserve Company landesweit bekannt und für uns ist es die perfekte Stärkung für den restlichen Tag.

In Canvendish steht ein weißes Haus mit grünen Fensterläden: die ehemalige McNeill Farm. Die Autorin Lucy Maud Montgomery ist nur einen Steinwurf von der Farm aufgewachsen und machte die Gegend rund um die Farm und Canvedish zum Handlungsort ihres Kinderbuchs „Anne of Green Gables“. Die Geschichte von dem Waisenmädchen mit den zwei roten Zöpfen wurde bis heute in 42 Sprachen übersetzt und diente Astrid Lindgren als Inspiration für Pippi Langstrumpf. Kein Wunder also, dass Green Gables zu den meist besuchten Historic Sites in ganz Kanada gehört.

Wir bekommen von den Mitarbeitern von Paks Canada im Visitor Center eine kleine Einführung in das Leben der Autorin, bevor wir uns frei bewegen können. Im Haus führt ein Rundweg durch alle Räume, die mit Möbeln und Kleidung von 1908, dem Veröffentlichungsjahr des Buches, eingerichtet sind. Ein Einspänner steht vor der Tür und die Sonnenblumen strecken im angelegten Garten ihre Köpfe. Es ist ein idyllisches Bild und im Sommer, wenn zwei Schauspielerinnen Anne und ihre beste Freundin darstellen, wird die Geschichte für einen kurzen Moment lebendig.

Am Abend fahren wir zum Dalvay-by-the-Sea, hier verbrachten damals Charles und Diana ihre Flitterwochen. Heute ist es ein schickes Inn mit einer guten Küche direkt im Nationalpark gelegen.

Mein Tipp!

„Spazieren Sie auf dem Gelände rund um Green Gables durch den angrenzenden Wald. Vielleicht erzählt er Ihnen auch ein paar Geschichten, die Lucy Maud Montgomery inspirierten.“

Der historische Covehead-Leuchtturm in Grand Tracadie auf Prince Edward Island steht auf einem sandigen Untergrund inmitten von Dünen. Der quadratische, hölzerne Turm ist weiß gestrichen und besitzt rote Ecken, eine rote Galerie sowie ein rotes Schild mit der Aufschrift „COVHEAD LIGHTHOUSE“. Eine kurze Holztreppe führt zum Eingang des Turms unter einem klaren blauen Himmel.
Covehead Lighthouse
Ein sandiger Fußweg führt zwischen grasbewachsenen Dünen hindurch direkt zum weiten Sandstrand und dem blauen Meer in Grand Tracadie auf Prince Edward Island. Der Pfad ist links und rechts mit Holzpfählen und Seilen abgesperrt. Im Hintergrund blickt man auf das ruhige Wasser unter einem klaren, hellblauen Himmel.
Dünen am Covehead Lighthouse
Eine weite, sandige Dünenlandschaft mit spärlichem Bewuchs aus Dünengras am Brackley Beach auf Prince Edward Island. Auf der rechten Seite zieht sich ein einfacher Holzzaun den Strand entlang, während im Hintergrund höhere, teils grün bewachsene Sandhügel aufragen. Der Blick führt entlang der Küstenlinie unter einem wolkenlosen blauen Himmel.
Brackley Beach, Robinson’s Island
Eine helle, leicht geöffnete Sandklaffmuschel (Atlantic surf clam) steckt aufrecht im feinen Sand am Brackley Beach auf Prince Edward Island. Im Vordergrund liegen kleine, für die Region typische rote Steine und verwaschenes Treibholz. Der Hintergrund des weitläufigen Sandstrandes verläuft in einer sanften Unschärfe unter hellem Himmel.
Muscheln am Brackley Beach
Ein großes Stück geschichteter Kartoffelkuchen (Potato Pie) wird auf einem weißen Teller in der Prince Edward Island Preserve Company in New Glasgow, Prince Edward Island, serviert. Der herzhafte Kuchen zeigt viele feine Kartoffelschichten mit geschmolzenem Käse und Speck, übergossen mit einer hellen, cremigen Sauce. Im Hintergrund stehen ein frischer Beilagensalat und ein Einmachglas mit Eistee auf dem Tisch.
Potatoe Pie
Eine traditionelle, schwarze Pferdekutsche mit Verdeck parkt auf einem sandigen Hof vor dem Green Gables Heritage House in Cavendish, Prince Edward Island. Das weiße, zweistöckige Wohnhaus mit grünem Dach und grünen Fensterläden steht hinter einem weißen Lattenzaun. Eine rote Holzbank und grüne Bäume ergänzen die Szenerie unter einem strahlend blauen Himmel.
Pferdekutsche vor dem Green Gables House
Der Blick aus dem großen, offenen Tor einer rustikalen Holzscheune auf das historische Green Gables Heritage House in Cavendish, Prince Edward Island. Das weiße Wohnhaus mit seinem markanten grünen Dach und den grünen Fensterläden steht umgeben von Bäumen und einem weißen Lattenzaun im Hintergrund. Im Inneren der Scheune sind Holzdielen, Balken und große Fässer zu sehen.
Green Gables Scheune
Ein weiter Blick auf die markanten, rötlich braunen Sandsteinklippen der Cavendish Cliffs an der Nordküste von Prince Edward Island, Kanada. Im Vordergrund erstreckt sich eine leicht hügelige, grasbewachsene Küstenwiese mit trockenem, beigem und grünem Dünengras, die flach zu den Steilhängen abfällt. Der dunkelblaue Sankt-Lorenz-Strom umspült die felsige Küstenlinie unter einem weiten, leicht bewölkten blauen Himmel.
Die roten Steilklippen von Cavendish
Die Außenansicht des historischen Dalvay by the Sea Hotels auf Prince Edward Island im warmen Abendlicht. Das imposante Gebäude im Queen-Anne-Stil verfügt über ein markantes grünes Dach mit vielen Giebeln und Dachgauben sowie eine weiße, umlaufende Veranda. Im Vordergrund erstreckt sich eine Rasenfläche mit einer steinernen Gedenktafel.
Dalvay by the Sea

Die schönste Wanderung von PEI

Auf dem Parkplatz des Greenwich Dunes Trail treffen wir auf zwei Ranger von Parks Canada. Sie begleiten uns auf der Wanderung und erzählen an einem Holz-Teepee von der Vergangenheit. Denn das Land, auf dem wir stehen, gehört den Mi’kmaq, welche das Land während der Besiedelung der Franzosen und später der Briten verloren. Farmen wurden erreichtet, die First Nations gerieten in Vergessenheit. Heute setzt sich Parks Canada für den Erhalt der Sprache der Mi’kmaq ein, doch eventuell ist eine Rettung dieser Kultur schon zu spät.

Auf dem ehemaligen Farmland ragen Gräser hüfthoch in die Höhe, alte Apfelbäume sind voll mit reifen Früchten und Vögel zwitschern um die Wette. Der Weg ist gut zu laufen und führt uns nach einer Weile in einen Mischwald. Wir bekommen gezeigt, welche Baumarten gut Hurricanes überbestehen können und dass die jahrtausendalte geologische Vergangenheit heute noch sichtbar ist. So wächst auf den alten Sanddünen silbriges Moos, sogenanntes Rentiermoos, welches während der Kaltzeit eine der wichtigsten Futterquellen für Karibus waren. Der Weg endet an einem See, tiefblaues Wasser hebt sich von den gelbweißen großen Sanddünen im Hintergrund ab. Ein schwimmender Steg verbindet beide Seeseiten miteinander und biete uns so einmalige Fotomotive. Je näher wir kommen, desto höher ragen die Dünen vor uns auf. Schnell werden die Schuhe ausgezogen und wir machen uns an den Aufstieg.

„Der Atlantik begrüßt uns mit dem tosenden Rauschen der Wellen und unsere Füße versinken im feinen Sand des Greenwich Beach – dies ist mein neuer Lieblingsplatz.“

Wir essen im Black & White Café zu Mittag und werden auf Deutsch vom Eigentümer begrüßt. Er wanderte mit seiner Frau vor einigen Jahren aus Deutschland aus und hat auf PEI seine neue Heimat gefunden.

Der Nachmittag steht ganz im Sinne der Entspannung – im Mysa Nordic Spa können wir für drei Stunden die Seele baumeln lassen und das Angebot der unterschiedlichen Temperatur-Therapien ausprobieren.

Direkt im Brudenell River Provincial Park gelegen, empfängt uns das Rodd Brudenell River Resort mit seiner klassischen Eleganz. Direkt vor der Tür liegen zwei 18 Loch-Plätze, die die ambitioniertesten und professionellsten Golfer von Nah und Fern anziehen. Wir essen im Club House im Restaurant Site Club 19 zu Abend.

Ein geschwungener, hölzerner Wandersteg mit Geländer führt auf Prince Edward Island durch einen dichten Nadelwald. Die Sonnenstrahlen werfen Streifenmuster aus Licht und Schatten auf die Holzbohlen des Pfads, der von hohen Nadelbäumen und dichtem Unterholz gesäumt wird. Der Blick folgt dem Verlauf des Stegs nach oben unter einem klaren blauen Himmel.
Holzsteg durch den Küstenwald am Greenwich Dunes Trail
Eine hölzerne Infotafel am Beginn des Greenwich Dunes Trails im Prince-Edward-Island-Nationalpark. Die große, grüne Beschilderung zeigt den Namen des Wanderwegs in Englisch, Französisch und Mi'kmaq sowie eine detaillierte Umgebungskarte und Streckenbeschreibungen. Das Schild ist von dichten Bäumen und Sträuchern umgeben.
Greenwich Dunes Trail
Ein langer, hölzerner Wandersteg mit Geländer führt auf Prince Edward Island über ein ruhiges Gewässer und ausgedehnte Schilfflächen. Der Steg schlängelt sich durch die geschützte Feuchtbiotop- und Dünenlandschaft von Greenwich hin zu den Hügeln am Horizont unter einem klaren blauen Himmel.
Holzsteg zu einem See
Zwei leuchtend rote Adirondack-Stühle stehen nebeneinander auf einer hellen, schwimmenden Holzplattform entlang des Greenwich Dunes Trails auf Prince Edward Island. Das Holzgeländer der Plattform grenzt an ein ruhiges, blaues Gewässer, hinter dem grasbewachsene Dünen unter einem klaren, weiten Himmel emporragen.
Ikonische rote Adirondack-Stühle
Eine Nahaufnahme von grünem Dünengras, das im feinen Sand wächst. Die sandige Küstenlandschaft erstreckt sich auf Prince Edward Island hin zu sanften Hügeln im Hintergrund. Auf der linken Seite ist das blaue Meer unter einem weiten, klaren Himmel zu sehen.
Greenwich Beach
Die Außenansicht des Haupteingangs vom Rodd Brudenell River Resort in Cardigan, Prince Edward Island. Vor dem flachen Hotelgebäude befindet sich eine kreisrunde Auffahrt mit einem herbstlich dekorierten Beet aus Ziergräsern, Blumen, Strohballen und Kürbissen sowie dem Hotelschild. Über dem Vordach wehen vier Flaggen, darunter die Flagge Kanadas und der Provinz Prince Edward Island, unter einem blau-weißen Himmel.
Rodd Brudenell River Resort

Angelspaß und Mädchenträume

Wir fahren nach Georgetown, einem kleinen Fischerort ganz im Osten Prince Edward Islands. Dort erwartet uns schon Kapitän Perry von Tranquility Cove Adventures. Zusammen mit seiner Crew Art und Cindy bereiten er unser Boot für die zweistündige Hochseeangeltour vor, bevor wir an Bord dürfen. Alles ist sauber und gut gepflegt, die Angeln hängen vorbereitet in ihren Halterungen und so langsam macht sich bei allen Vorfreude breit. Mit guter Laune im Gepäck legen wir ab und Perry bringt uns zu einzelnen Schulungsreusen, mit denen er erklärt auf was es bei der Zucht von Muscheln und der Fischerei von Krabben und Hummern ankommt. Immer mit einem guten Spruch bewaffnet gestaltet er die Sessions interaktiv und kurzweilig. So kommt es, dass ich plötzlich ebenfalls einen Hummer in der Hand habe und die Reuse am Ende zurück ins Meer schubse.

„Wir kreuzen Seehunde und so manchen Leuchtturm, bevor wir den Anker werfen und eine Einführung ins Angeln bekommen.“

Eifrig machen wir uns ans Werk und probieren die beste Technik aus, um die größten Makrelen am Haken zu haben. Zu kleine Tiere werfen wir wieder ins Wasser. Am Ende reicht unser Fang, um ein BBQ an Bord zu veranstalten. Art nimmt, zu Freude der Möwen, die Fische direkt aus und legt sie perfekt gewürzt auf einen Gasgrill. Frischer und leckerer kann Fisch nicht zubereitet werden.

Wir essen in der Copper Bottom Brewing Company in Montague zu Mittag, bevor sich unsere Wege im Resort für eine Weile trennen. Ein Teil der Gruppe leiht sich E-Bikes aus und fährt einen Teil des Confederation Trails. Der Trail führt einmal quer über die Insel und ist nur zu Fuß oder per Fahrrad zu erkunden.
Der Rest von uns läuft zum Eingang des Brudenell River Provincial Parks, genauer gesagt zu den Brudenell Riding Stables. Schon vom Weitem sehen wir die Paddocks, hören das Schnauben der Pferde und riechen das Heu. Meine Fuchsstute Plume, döst entspannt in der Sonne, bis alle aufgesessen sind. Wir folgen einem Rundweg durch den Wald, es geht ein bisschen hügelauf und hügelhinab. Ein kurzes Stück sind wir am Strand, das Meer auf der einen und der Wald auf der anderen Seite, bevor wir den Rückweg antreten.

Blick von einem Boot auf die unruhige, tiefblaue Meeresoberfläche einer Muschelfarm vor Prince Edward Island. Im Wasser treiben unzählige schwarze Bojen, die die Leinen der Muschelzucht markieren. Am Horizont ist die flache Küstenlinie der Insel mit grünen Bäumen und Sandstränden unter einem leicht bewölkten Himmel zu sehen.
Besuch einer Muschelfarm
Ein Mann hält an Bord eines Bootes vor Prince Edward Island einen lebenden, dunkel gefärbten Hummer in den Händen. Die Scheren des Hummers sind mit hellblauen Gummibändern gesichert. Im Hintergrund ist das offene Meer und die bewaldete Küstenlinie unter einem bewölkten Himmel zu sehen.
Hummer-Schulung
Drei frisch gebratene, mit Gewürzen verfeinerte Fischfilets liegen servierbereit auf einem gemusterten Pappteller. Der Teller wird von einer Hand gehalten.
Der eigene Fang frisch auf dem Tisch
Ein hölzernes Eingangstor führt auf das Gelände der Brudenell Riding Stables im Brudenell River Provincial Park auf Prince Edward Island. Das weiße Tor trägt ein Schild mit dem Namen des Reitstalls und kleinen Pferdesilhouetten. Dahinter befinden sich ein offener Stallbereich, ein Wohnhaus mit auffälligem grünen Metalldach sowie Bäume unter einem bewölkten Himmel.
Brudenell Riding Stables
Blick aus der Perspektive eines Reiters auf eine Gruppe von drei Personen, die hintereinander auf Pferden an einem roten Sandstrand im Brudenell River Provincial Park auf Prince Edward Island reiten. Der Pfad verläuft entlang des ruhigen Wassers hin zu einer bewaldeten Landzunge im Hintergrund unter einem leicht bewölkten Himmel.
Ausritt im Brudenell River Provincial Park

Wanderung mit Rutschpartie

Am nächsten Morgen verabschieden wir uns vom Resort und drücken uns gegenseitig die Daumen, dass der Wetterbericht hält, was er verspricht. Doch, wie wir Hamburger wissen, stimmen die Vorhersagen in maritimen Gefilden eh nie, sodass sich die Schleusen während unserer Wanderung entlang der Cardigan River Trails öffnen. Die Bäume halten einen Großteil des Regens ab, doch werden die lehmigen Wege nach und nach trotzdem zur Rutschpartie. Ausblicke auf den Cardigan River und die ersten Zeichen der bunten Laubfärbung bringen uns trotzdem dazu immer wieder die Kameras zu zücken.

Rund 15 Autominuten von den Trails entfernt essen wir im Restaurant Clam Diggers zu Mittag. Bei gutem Wetter kann man draußen sitzen und hat einen tollen Blick über den Flusslauf. Ich wärme mich mit einer Clam Chowder, eine Cremesuppe mit Meeresfrüchten, auf, doch auch die Fish and Chips meiner Mitreisenden sehen sehr gut aus.

Charlottetown begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein. Wir checken im Holman Grand Hotel ein und haben den Nachmittag zu unserer freien Verfügung. Wir schlendern die Straßen hinab zum Hafen, erkunden kleine Klüngelläden und essen bei „Cows“ das beste Eis, was ich seit Langem gegessen habe. Unser Abend endet im Claddagh Oyster House. Das Ambiente des Restaurants ist stilvoll und die Qualität des Essens ist, wie nicht anders zu erwarten, hervorragend.

Ein bewachsener Uferpfad entlang des Cardigan River auf Prince Edward Island. Das dichte, grüne und leicht gelbliche Gras erstreckt sich im Vordergrund bis an das ruhige Wasser, während auf der linken Seite Bäume mit beginnender roter und gelber Herbstfärbung stehen. Die bewaldete Küstenlinie verläuft unter einem bewölkten, grauen Himmel.
Uferlandschaft entlang der Cardigan Trails
Blick entlang eines gepflasterten Gehwegs in Charlottetown, Prince Edward Island, auf die bunte Ladenfront von „Anne of Green Gables Chocolates“. Das Geschäft hat eine rot, orange und grün gestreifte Markise, Aufsteller auf dem Bürgersteig für Schokolade und „Raspberry Cordial“ sowie ein Schild mit dem berühmten Strohhut-Logo. Im Hintergrund der historischen Backsteinstraße sind weitere Läden und Fußgänger unter blauem Himmel zu sehen.
Spaziergang durch Charlottetown
Blick auf den belebten Yachthafen an Peake's Wharf in Charlottetown, Prince Edward Island. Zahlreiche Motorboote liegen an hölzernen Stegen im ruhigen, blauen Wasser fest vertäut. Im Hintergrund der Uferpromenade stehen farbenfrohe Holzhäuser, Geschäfte und Bäume, während links die charakteristischen Spitzen der St. Dunstan's Basilika unter einem wolkenlosen Himmel aufragen.
Hafengelände in Charlottetown
Eine Hand hält eine Waffel mit zwei Kugeln Schokoladeneis vor der hellblauen Holzfassade eines COWS-Eisladens an Peake's Wharf in Charlottetown, Prince Edward Island. Die Waffel steckt in einer bunten Papiermanschette mit Kuh-Motiv. Im Hintergrund hängt ein dunkles Holzschild mit der Aufschrift „PEI’S BEST ICE CREAM !“ neben einer hölzernen Hafenpromenade und einem roten Gebäude.
COWS Eiscreme an Peake’s Wharf
Die Außenansicht eines Souvenirladens mit einer weinroten Holzfassade an Peake's Wharf in Charlottetown, Prince Edward Island. An der Wand hängt ein T-Shirt-förmiges Schild mit der Aufschrift „P.E.I. Dirt Shirt“. Links schließt sich ein waldgrünes Gebäude an, während rechts ein großer, grüner Laubbaum die Front teilweise beschattet. Im Vordergrund erstreckt sich eine asphaltierte Straße unter klarem blauem Himmel.
Alte Gebäude im Hafengebiet

Ein Festival der etwas anderen Art

Am Vormittag steht die anstrengendste Wanderung auf dem Programm. Waren alle anderen Trails größtenteils flach, so geht es im Strathgartney Provincial Park ein bisschen steiler hinauf und hinab. Zu Beginn des Trails stehen wir auf der Kuppe einer Anhöhe und lassen den Blick über die Wiesen rundherum und den Wald unter uns schweifen. Wir folgen dem Weg in den Wald hinein. Lichtspiele spiegeln sich in kleinen Bächen und die Sonne bringt das verfärbte Laub zum Leuchten. Der Weg windet sich als Loop verschlungen über einige Höhen und endet wieder am Parkplatz.

Wir halten am North River Causeway, einer großen Kreuzung, wo geballt mehrere Geschäfte, Cafés und Restaurants zu finden sind. Ich schließe mich dem Großteil der Gruppe an und gehe zu „Moo Moo BBQ“. Umgeben vom Geruch des Smokers genießen wir Pulled Pork Sandwiches und Mac’n Cheese, natürlich darf ein Eis von „Cows“ als Nachtisch nicht fehlen. An Abend steht ein etwas anderes Festival auf dem Programm:

„Das Shellfish Festival findet jedes Jahr im September statt und macht Charlottetown für vier Tage zum Mekka aller Austernfischer, Köche und Bewohner an der Ostküste Kanadas und den USA.“

Der Samstagabend ist traditionell dem Hauptwettbewerb der „Oyster Shucker“ gewidmet. Köche aus alles Regionen Kanadas und der USA treten gegeneinander an und es gilt 12 Austern so schnell und so sauber wie möglich zu öffnen. Richter bewerten jede Präsentation und verteilen Strafsekunden – es ist ein harter Wettbewerb, mit eigenen Fanclubs, die das Zelt zum Beben bringen und Hoffnungen, die sehr schnell auch wieder zu Staub zerfallen können. Im Anschluss spielen zwei bekannte kanadische Bands und bringen alle dazu sich über die Tanzfläche zu schieben und mitzusingen. Das Festival ist eine verrückte Erfahrung und zeigt wieder einmal mehr, dass Gastfreundschaft und Herzlichkeit auf der Insel großgeschrieben werden.

Ein geschwungener Holzsteg führt im Strathgartney Provincial Park auf Prince Edward Island durch einen dichten, grünen Mischwald. Die Sonnenstrahlen fallen durch das dichte Blätterdach der Bäume und erzeugen ein Muster aus Licht und Schatten auf den hölzernen Bohlen des Pfades.
Wanderung im Strathgartney Provincial Park
Ein vertikales weißes Werbebanner für das „Prince Edward Island International Shellfish Festival“ hängt an einer schwarzen Straßenlaterne in einer Straße von Charlottetown, Prince Edward Island. Im Hintergrund sind historische Backsteingebäude wie das „Grand Senses Spa“, eine Kreuzung und parkende Autos unter einem wolkenlosen blauen Himmel zu sehen.
Shellfish Festival Banner
Blick entlang einer hölzernen Hafenpromenade an den Geschäften des North River Causeway in Charlottetown, Prince Edward Island. Im Vordergrund hängen Schilder von „Double Loop“, während im Hintergrund das Restaurant „Moo Moo BBQ“ mit Außensitzplätzen in historischen Holzschindel-Gebäuden unter einem blau-weißen Himmel zu sehen ist.
Moo Moo BBQ am North River Causeway
Ein in zwei Hälften geschnittenes, frisch getoastetes Pulled Pork Sandwich liegt auf rot-weiß kariertem Papier in einer Pappschale bei Moo Moo BBQ in Charlottetown, Prince Edward Island. Das Sandwich ist reichlich mit gezupftem Schweinefleisch, Krautsalat und Gewürzgurken gefüllt, während im Hintergrund eine blaue Pepsi-Dose und eine Wasserflasche auf dem Tisch stehen.
Pulled Pork Burger von Moo Moo BBQ
Eine große, leuchtende Videowand in einem verdunkelten Veranstaltungszelt zeigt eine Live-Übertragung des Austernöffnen-Wettbewerbs in Charlottetown, Prince Edward Island. Auf der rechten Bildschirmhälfte ist eine Nahaufnahme von Händen zu sehen, die „Raspberry Point Oysters“ öffnen, während links das Geschehen auf der Bühne vor Publikum gezeigt wird. Unter der Leinwand hängt ein Banner von „Maritime Marine Supply“.
Oyster Shucking Wettbewerb
Blick aus dem dicht gedrängten Publikum auf eine hell erleuchtete Eventbühne beim International Shellfish Festival in Charlottetown, Prince Edward Island. Auf der Bühne stehen zahlreiche Teilnehmer für die Siegerehrung im Scheinwerferlicht unter einem großen, dunklen Banner mit der Aufschrift „PRINCE EDWARD ISLAND INTERNATIONAL SHELLFISH FESTIVAL“. Zuschauer im dunklen Vordergrund filmen das Geschehen mit ihren Smartphones.
Siegerehrung beim International Shellfish Festival

Kleine Stadt, große Geschichte

Als Gründungsort Kanadas hat Charlottetown viele spannende Geschichten zu erzählen. Um die kleinen und großen Geheimnisse der Stadt zu erfahren, begeben wir uns für 2,5 Stunden mit unserem Stadtführer auf einen Rundgang quer durch die Stadt. Vom Hafen aus gehen wir zur St. Dunstan’s Basilica und den ältesten Häusern der Stadt, wir folgen der Victoria Row in Richtung Rathaus und können perfekt gepflegte Oldtimer-Feuerwehrlöschfahrzeuge aus den unterschiedlichsten Epochen auf der Einfahrt der Feuerwache bestaunen. Wir kommen an alten Villen vorbei, umrunden das Gouverneur House und suchen neben Parkbänken und Straßenlaternen nach einer kleinen Mausbronzefigur, die Kinder auf einer geschichtlichen Schnitzeljagd entdecken können.

Mit etwas mehr Witz lernen wir auf einer Harbour Hopper Tour nochmal ganz andere Fakten und die ein oder andere Legende / Geistergeschichte kennen.

„Das Amphibienfahrzeug bringt uns zuerst quer durch die Stadt, bevor wir in die Fluten des Atlantiks eintauchen – natürlich stilecht zum Soundtrack von „Der weiße Hai“.“

Die Sonne glitzert in den Wellen und der Ferne beobachten wir, wie eine einzelne Möwe die Kormorankolonie immer wieder aufscheucht. Diese Möwe „Jack“ ist schon stadtbekannt und nimmt seinen Job als Kormoranschreck sehr ernst. Die Tour wird für mich zum Highlight, als ich selber mal ans Steuer darf.

Unseren letzten Abend genießen wir auf der Terrasse des „Lobster on the Wharf“. Ein lokaler Musiker begleitet unseren Abend mit seinem Akkordeon: wir schunkeln bei Shantys mit, lachen bei den kleinen Geschichten und werden mit jeder Minute mehr in die Welt der Fischer versetzt. Er zeigt uns, wie man Austern öffnet und wer will, kann es selber einmal probieren. Bei Hummer, Jakobsmuscheln und lokalem Bier geht unsere Zeit auf Prince Edward Island zu Ende. Die Insel hat mich in seinen Bann gezogen und ich kann von mir behaupten, dass ich nicht das letzte Mal dort gewesen bin. Ich freue mich auf ein Wiedersehen.

Mein Tipp!

„Lassen Sie den Abend mit einem Eis bei „Cows“ ausklingen. Der Laden oben in Downtown macht etwas später zu als der an der Waterfront.“

Die Außenansicht der kleinen, pink gestrichenen Holzhütte des bekannten Imbisses „The Chip Shack“ an Peake's Wharf in Charlottetown, Prince Edward Island. Über dem grauen Schindeldach weht eine kanadische Flagge im Wind, während Schilder für „LOBSTER ROLLS & MORE“ werben. Im Hintergrund sitzen Gäste an einem Picknicktisch auf der hölzernen Hafenpromenade unter einem klaren blauen Himmel.
Imbiss „The Chip Shack“ an Peake’s Wharf
Zwei lebensgroße Bronzestatuen historischer Männer in viktorianischer Kleidung stehen auf einem Platz vor der St. Dunstan's Basilika in Charlottetown, Prince Edward Island. Die linke Figur lehnt an einem Holzfass und gestikuliert, während die rechte Figur mit Zylinder nachdenklich das Kinn stützt. Im Hintergrund ragt die neugotische Steinfassade der Kirche mit ihren spitz zulaufenden Türmen unter einem klaren blauen Himmel empor.
Statue der Gründer von Kanada
Ein glänzender roter Feuerwehr-Oldtimer der Marke American LaFrance parkt auf dem Vorplatz der Feuerwache in Charlottetown, Prince Edward Island. Das historische Fahrzeug mit verchromten Scheinwerfern, einer Glocke und seitlich angebrachten Schläuchen steht vor einem großen, verglasten Sektionaltor. Links daneben ist das Heck eines modernen Löschfahrzeugs mit der Aufschrift „ENGINE 1“ zu sehen.
Oldtimer Feuerwehrlöschfahrzeug
Herbstliche Kürbisdekoration vor historischem Wohnhaus
Herbstliche Kürbisdekoration vor historischem Wohnhaus
Ein Musiker mit einer Schiebermütze sitzt auf einem Barhocker und spielt Akkordeon auf einer überdachten Holzterrasse in St. Peters Bay, Prince Edward Island. Die Restaurantterrasse ist mit einer rot-weißen Plane überspannt, und im Hintergrund sind die Meeresbucht sowie Sonnenschirme im Außenbereich zu sehen.
Akkordeonspieler auf der Terrasse des Lobster on the Wharf
Eine silberne Metallplatte, reichlich gefüllt mit fangfrischen, geöffneten Malpeque-Austern auf Prince Edward Island. Zwischen den Muscheln liegen Zitronenspalten, und im Hintergrund stehen kleine Becher mit Mignonette-Sauce und grünem Dip auf dem Tisch. Eine Hand im oberen Bildrand bereitet gerade eine weitere Auster vor.
Frische Austern

Die Highlights in Prince Edward Island

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